Termine
22.04.2026 - Mi | JENA: Valentino »The Eagle«
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Im Café Wagner, Jena.

RUDOLPHE VALENTINO in
»THE EAGLE«
USA 1926, ca. 70 min. (+ Vorfilm, ca. 20 Minuten)
Regie: Clarence Brown
Buch: Hanns Kräly
Kamera: George Barnes
Mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, Louise Dresser, James A. Marcus, Mack Swain, Gustav von Seyffertitz, Albert Conti, Spottiswoode Aitken, Carrie Clark Ward
16mm-Kopie
Herzensbrecher Valentino in seinem vorletzten Film - ein Abenteuerfilm und eine Komödie à la Ernst Lubitsch! Kein Zufall, denn das Drehbuch verfasste Lubitschs langjährigen Drehbuchator Hanns Kräly, frei nach dem Roman "Dubrowsky" von Alexander Puschkin. Regie führte der Meisterregisseur Clarence Brown.
Valentino ist Dubrowsky, ein attraktiver Kosake, der auch die Aufmerksamkeit der Zarin auf sich gezogen hat, die sich nun mehr von ihm erhofft und ihn daher befördert. Er jedoch flieht und wird zum "Schwarzen Adler", eine Art russischer Robin Hood und verliebt sich dabei in die Tochter seines Feindes Troekouroff. Als französischer Hauslehrer verkleidet gewinnt er ihr Herz und spielt seinen Feind gegen sich selbst aus. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:00 Uhr

RUDOLPHE VALENTINO in
»THE EAGLE«
USA 1926, ca. 70 min. (+ Vorfilm, ca. 20 Minuten)
Regie: Clarence Brown
Buch: Hanns Kräly
Kamera: George Barnes
Mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, Louise Dresser, James A. Marcus, Mack Swain, Gustav von Seyffertitz, Albert Conti, Spottiswoode Aitken, Carrie Clark Ward
16mm-Kopie
Herzensbrecher Valentino in seinem vorletzten Film - ein Abenteuerfilm und eine Komödie à la Ernst Lubitsch! Kein Zufall, denn das Drehbuch verfasste Lubitschs langjährigen Drehbuchator Hanns Kräly, frei nach dem Roman "Dubrowsky" von Alexander Puschkin. Regie führte der Meisterregisseur Clarence Brown.
Valentino ist Dubrowsky, ein attraktiver Kosake, der auch die Aufmerksamkeit der Zarin auf sich gezogen hat, die sich nun mehr von ihm erhofft und ihn daher befördert. Er jedoch flieht und wird zum "Schwarzen Adler", eine Art russischer Robin Hood und verliebt sich dabei in die Tochter seines Feindes Troekouroff. Als französischer Hauslehrer verkleidet gewinnt er ihr Herz und spielt seinen Feind gegen sich selbst aus. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:00 Uhr
26.04.2026 - So | WEIMAR: Infos folgen ...
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07.05.2026 - Do | PADERBORN: »Son of the Sheik«
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In der Studiobühen der Universität Paderborn.

Rudolph Valentino in
"THE SON OF THE SHEIK"
USA 1926, 82 Minuten bei 20 fps
Regie: George Fitzmaurice
mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, George Fawcett, Montagu Love, Karl Dane
16mm-Filmkopie!
Der stolze Fürstensohn Ahmed (Rudolph Valentino) verliebt sich in die schöne Tänzerin Yasmin (Vilma Banky). Als er von der Gaunerbande ihres Vaters überfallen und gefoltert wird, glaubt Ahmed an Verrat. Erst als Jasmin ihrerseits in Gefahr gerät, entdeckt der Sohn des Scheichs seine und ihre wahren Gefühle zueinander. Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt... Herzensbrecher Rudolph Valentino besticht durch souveräne Männlichkeit und tollkühne Kampfszenen, die den „Sohn des Scheichs“ zu einem der erfolgreichsten Stummfilm der 20er Jahre werden ließen. Der Film gilt als eines der visuellen Ikonen des amerikanisch bestimmten Orientalismus der Moderne.
Valentinos Tod während der Promotiontour für den Film führte zur größten und skandalösesten Beerdigung Hollywoods. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 19:30 Uhr

Rudolph Valentino in
"THE SON OF THE SHEIK"
USA 1926, 82 Minuten bei 20 fps
Regie: George Fitzmaurice
mit Rudolph Valentino, Vilma Bánky, George Fawcett, Montagu Love, Karl Dane
16mm-Filmkopie!
Der stolze Fürstensohn Ahmed (Rudolph Valentino) verliebt sich in die schöne Tänzerin Yasmin (Vilma Banky). Als er von der Gaunerbande ihres Vaters überfallen und gefoltert wird, glaubt Ahmed an Verrat. Erst als Jasmin ihrerseits in Gefahr gerät, entdeckt der Sohn des Scheichs seine und ihre wahren Gefühle zueinander. Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt... Herzensbrecher Rudolph Valentino besticht durch souveräne Männlichkeit und tollkühne Kampfszenen, die den „Sohn des Scheichs“ zu einem der erfolgreichsten Stummfilm der 20er Jahre werden ließen. Der Film gilt als eines der visuellen Ikonen des amerikanisch bestimmten Orientalismus der Moderne.
Valentinos Tod während der Promotiontour für den Film führte zur größten und skandalösesten Beerdigung Hollywoods. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 19:30 Uhr
08.05.2026 - Fr | ERFURT: 16mm-Stummfilmabend
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Live im Café Franz Mehlhose, Erfurt!

Humoristische Kurz- und Spielfilmklassiker der Stummfilmzeit ...
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!


Beginn 20:15 Uhr
Humoristische Kurz- und Spielfilmklassiker der Stummfilmzeit ...
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!


Beginn 20:15 Uhr
10.05.2026 - So | NÜRNBERG: »Stella Dallas«
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Im Filmhaus Nürnberg.
»Stella Dallas«
USA 1925, ca. 110 min.
Regie: Henry King
Infos folgen ...
Beginn 18:00 Uhr
»Stella Dallas«
USA 1925, ca. 110 min.
Regie: Henry King
Infos folgen ...
Beginn 18:00 Uhr
20.05.2026 - Mi | JENA: »Sunrise« (F. W. Murnau)
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Im Café Wagner, Jena.

»SUNRISE. Song of two Humans«
USA 1926/27, ca. 95 min.
Regie: F. W. Murnau
Buch: Carl Mayer, nach Hermann Sudermanns Kurzgeschichte "Die Reise nach Tilsit"
Kamera Charles Rosher, Karl Struss
Schnitt: Harold D. Schuster
Mit Janes Gaynor, George O'Brien, Margaret Livingston, Bodil Rosing, J. Farrell MacDonald, Arthur Housman, Eddie Boland
16mm-Filmkopie
Murnaus erster Film in Hollywood erhielt 1929 prompt drei Oscars (Bester Film, Beste Kamera, Beste Hauptdarstellerin). Trotz bester Kritiken war das Meisterwerk jedoch kein Publikumserfolg, doch Heute ist der Titel inzwischen unter den Top 10 der besten Filme aller Zeiten zu finden. In eindringlichen Bildern, grandiosen Plansequenzen im düsteren Moor (eine kongeniale Weiterentwicklung der "Entfesselten Kamera" aus Murnaus »Der letzte Mann« von 1924) erzählt der Film die wieder-Annährung zweier Liebenden in stringentester Erzählkunst fast ohne Zwischentitel. Den emotionaler Spannungsbogen von der dunklen ersten bis zur strahlenden letzten Minute webte das Drehbuchgenie Carl Mayer unter Verwendung einer simplen Kurzgeschichte von Hermann Sudermann aus den einfachen Bauernmilieu Ostpreußens. Der Bogen führt optisch vom ländlichen Kurischen Haff zum Potsdamer Platz und zurück. Freilich keine realistische Reise, aber der ganze, höchst europäische Stoff dürfte in Amerika generell wie ein Bilderbuch aus einer fremden Welt gewirkt haben.
Während eines Urlaubs auf dem Land beginnt eine Städterin eine Affäre mit einem jungen Bauern. Sie drängt den Mann, sich ihm hinzugeben. Seinen Hof soll er verkaufen – und seine Frau ertränken. Während eines Bootsausflugs will er den Mordplan verwirklichen. Doch es kommt anders: Er kann es nicht übers Herz bringen und seine zarte Frau flüchtet aus dem Boot vor ihrem Mann, der endlich erkennt, was er um ein Haar angerichtet hätte. Mit der Straßenbahn fahren die beiden in die Stadt. Sie verleben einen zunächst dramatischen Tag, versöhnen sich und haben schließlich einen unbeschwerten Tag, einer zweiten Hochzeitsreise gleich. Auf dem Heimweg holt das Schicksal die beiden Versöhnten jedoch ein: Das Boot kentert und nur der Mann scheint die Rückfahrt zu überleben. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:00 Uhr

»SUNRISE. Song of two Humans«
USA 1926/27, ca. 95 min.
Regie: F. W. Murnau
Buch: Carl Mayer, nach Hermann Sudermanns Kurzgeschichte "Die Reise nach Tilsit"
Kamera Charles Rosher, Karl Struss
Schnitt: Harold D. Schuster
Mit Janes Gaynor, George O'Brien, Margaret Livingston, Bodil Rosing, J. Farrell MacDonald, Arthur Housman, Eddie Boland
16mm-Filmkopie
Murnaus erster Film in Hollywood erhielt 1929 prompt drei Oscars (Bester Film, Beste Kamera, Beste Hauptdarstellerin). Trotz bester Kritiken war das Meisterwerk jedoch kein Publikumserfolg, doch Heute ist der Titel inzwischen unter den Top 10 der besten Filme aller Zeiten zu finden. In eindringlichen Bildern, grandiosen Plansequenzen im düsteren Moor (eine kongeniale Weiterentwicklung der "Entfesselten Kamera" aus Murnaus »Der letzte Mann« von 1924) erzählt der Film die wieder-Annährung zweier Liebenden in stringentester Erzählkunst fast ohne Zwischentitel. Den emotionaler Spannungsbogen von der dunklen ersten bis zur strahlenden letzten Minute webte das Drehbuchgenie Carl Mayer unter Verwendung einer simplen Kurzgeschichte von Hermann Sudermann aus den einfachen Bauernmilieu Ostpreußens. Der Bogen führt optisch vom ländlichen Kurischen Haff zum Potsdamer Platz und zurück. Freilich keine realistische Reise, aber der ganze, höchst europäische Stoff dürfte in Amerika generell wie ein Bilderbuch aus einer fremden Welt gewirkt haben.
Während eines Urlaubs auf dem Land beginnt eine Städterin eine Affäre mit einem jungen Bauern. Sie drängt den Mann, sich ihm hinzugeben. Seinen Hof soll er verkaufen – und seine Frau ertränken. Während eines Bootsausflugs will er den Mordplan verwirklichen. Doch es kommt anders: Er kann es nicht übers Herz bringen und seine zarte Frau flüchtet aus dem Boot vor ihrem Mann, der endlich erkennt, was er um ein Haar angerichtet hätte. Mit der Straßenbahn fahren die beiden in die Stadt. Sie verleben einen zunächst dramatischen Tag, versöhnen sich und haben schließlich einen unbeschwerten Tag, einer zweiten Hochzeitsreise gleich. Auf dem Heimweg holt das Schicksal die beiden Versöhnten jedoch ein: Das Boot kentert und nur der Mann scheint die Rückfahrt zu überleben. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:00 Uhr
22.05.2026 - Fr | LEIPZIG (Kinoorgel): »The Hunchback of Notre Dame«
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Live an der Kino-Orgel im Grassi Museum Leipzig im Rahmen des Wave-Gotik-Treffens Leipzig (WGT).
»DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME«
(»The Hunchback of Notre Dame«)
USA 1923 | REGIE Wallace Worsley | DREHBUCH Perley Poore Sheehan, Edward T. Lowe Jr., nach dem Roman von Victor Hugo | KAMERA Robert Newhard | BAUTEN E. E. Sheeley, Sydney Ullmann | MIT Lon Chaney, Patsy Ruth Miller, Norman Kerry, Kate Lester, Ernest Torrence | ARCHIV FPA Classics (Lobster Films) | FORMAT dcp, viragiert | engl. Zwischentitel | ca. 110 min.
16mm-Kopie
Der von Fehlbildungen gezeichnete Quasimodo lebt zurückgezogen als Glöckner in einem Turm der Kathedrale Notre Dame. Er verliebt sich in die schöne Tänzerin Esmeralda, aber auch kirchliche Vertreter und Phoebus, der Wach-Hauptmann, haben ihren Gefallen an der schönen Frau gefunden. Damit nimmt das Unheil seinen Anfang, Quasimodo wird öffentlich als Sündenbock gedemütigt, Esmeralda ein Mord angehängt und sie zum Tode verurteilt. Quasimodo kämpft mit allen Mitteln, um seine Liebe zu retten, welche sich wiederum für seine Menschlichkeit dankbar erweist. Am Ende stürzt Quasimodo den wahren Mörder vom Turm.
Mit dieser spektakulären Großproduktion nach Victor Hugo, für die auf dem Studiogelände von Universal Bauten in Originalgröße hergestellt wurden, setzte das Studio neue Maßstäbe im Hollywood-Monumentalfilm. Mit der Rolle der Titelfigur begann Lon Chaneys steile Karriere als Horror-Darsteller. Die Weimarer Presse bewarb den Film im Dezember 1924 mit den Worten »Die an und für sich schon höchst spannende Handlung wird durch die monumentale Bildwirkung des Films, seine Massenszenen mit über 3000 Personen und die glänzende Wiedergabe erster amerikanischer Darsteller noch um ein ganz beträchtliches erhöht.« (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 11:00 Uhr
»DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME«
(»The Hunchback of Notre Dame«)
USA 1923 | REGIE Wallace Worsley | DREHBUCH Perley Poore Sheehan, Edward T. Lowe Jr., nach dem Roman von Victor Hugo | KAMERA Robert Newhard | BAUTEN E. E. Sheeley, Sydney Ullmann | MIT Lon Chaney, Patsy Ruth Miller, Norman Kerry, Kate Lester, Ernest Torrence | ARCHIV FPA Classics (Lobster Films) | FORMAT dcp, viragiert | engl. Zwischentitel | ca. 110 min.
16mm-Kopie
Der von Fehlbildungen gezeichnete Quasimodo lebt zurückgezogen als Glöckner in einem Turm der Kathedrale Notre Dame. Er verliebt sich in die schöne Tänzerin Esmeralda, aber auch kirchliche Vertreter und Phoebus, der Wach-Hauptmann, haben ihren Gefallen an der schönen Frau gefunden. Damit nimmt das Unheil seinen Anfang, Quasimodo wird öffentlich als Sündenbock gedemütigt, Esmeralda ein Mord angehängt und sie zum Tode verurteilt. Quasimodo kämpft mit allen Mitteln, um seine Liebe zu retten, welche sich wiederum für seine Menschlichkeit dankbar erweist. Am Ende stürzt Quasimodo den wahren Mörder vom Turm.
Mit dieser spektakulären Großproduktion nach Victor Hugo, für die auf dem Studiogelände von Universal Bauten in Originalgröße hergestellt wurden, setzte das Studio neue Maßstäbe im Hollywood-Monumentalfilm. Mit der Rolle der Titelfigur begann Lon Chaneys steile Karriere als Horror-Darsteller. Die Weimarer Presse bewarb den Film im Dezember 1924 mit den Worten »Die an und für sich schon höchst spannende Handlung wird durch die monumentale Bildwirkung des Films, seine Massenszenen mit über 3000 Personen und die glänzende Wiedergabe erster amerikanischer Darsteller noch um ein ganz beträchtliches erhöht.« (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 11:00 Uhr
23.05.2026 - Sa | VESTE HELDBURG: »Das Phantom der Oper«
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Auf der Veste Heldburg im Rahmen der Thüringer Schlosskonzerte.
»THE PHANTOM OF THE OPERA«
USA 1925/29, ca. 90 min.
Regie: Rupert Julian, Lon Chaney, Edward Sedgwick
nach dem Roman von Gaston Leroux
mit Lon Chaney, Mary Philbin, Morman Kerry, Gibson Gowland, Snitz Edwards
Richard Siedhoff präsentiert "Das Phantom der Oper", den berühmten schaurig-schönen Stummfilm von 1925, live vertont am Klavier und projiziert von ratternder 16mm-Kinotechnik. Kino, wie vor 100 Jahren!
Unter der prunkvollen Pariser Oper liegt ein Labyrinth unheimlicher Katakomben, in denen ein Phantom haust, dass gelegentlich in der Oper selbst sein Unwesen treibt. Es liebt und begehrt die Sängerin Carlotta. Durch Erpressung und gezielte Attentate bringt es die Direktion dazu, Carlotta die Hauptrollen singen zu lassen. Schließlich entführt das Phantom Carlotta - ihr Liebhaber Raoul nimmt die Verfolgung in die Unterwelt auf und gerät von einer sadistischen Falle in die nächste.
Lon Chaney brilliert in einer seiner eindrucksvollsten Darstellungen in einer der bemerkenswertesten Masken der Filmgeschichte, die diesem frühen Horrorfilm zu einem Meilenstein der Stummfilmkunst macht.
Der Weimarer Stummfilmmusiker und Komponist Richard Siedhoff begleitet den Film live mit einer maßgeschneiderten Mischung aus Komposition und Improvisation, eine emotionale Achterbahnfahrt und eine Zeitreise in jene Tage, als der Gang ins Kino auch ein Konzertbesuch war. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:30 Uhr
»THE PHANTOM OF THE OPERA«
USA 1925/29, ca. 90 min.
Regie: Rupert Julian, Lon Chaney, Edward Sedgwick
nach dem Roman von Gaston Leroux
mit Lon Chaney, Mary Philbin, Morman Kerry, Gibson Gowland, Snitz Edwards
Richard Siedhoff präsentiert "Das Phantom der Oper", den berühmten schaurig-schönen Stummfilm von 1925, live vertont am Klavier und projiziert von ratternder 16mm-Kinotechnik. Kino, wie vor 100 Jahren!
Unter der prunkvollen Pariser Oper liegt ein Labyrinth unheimlicher Katakomben, in denen ein Phantom haust, dass gelegentlich in der Oper selbst sein Unwesen treibt. Es liebt und begehrt die Sängerin Carlotta. Durch Erpressung und gezielte Attentate bringt es die Direktion dazu, Carlotta die Hauptrollen singen zu lassen. Schließlich entführt das Phantom Carlotta - ihr Liebhaber Raoul nimmt die Verfolgung in die Unterwelt auf und gerät von einer sadistischen Falle in die nächste.
Lon Chaney brilliert in einer seiner eindrucksvollsten Darstellungen in einer der bemerkenswertesten Masken der Filmgeschichte, die diesem frühen Horrorfilm zu einem Meilenstein der Stummfilmkunst macht.
Der Weimarer Stummfilmmusiker und Komponist Richard Siedhoff begleitet den Film live mit einer maßgeschneiderten Mischung aus Komposition und Improvisation, eine emotionale Achterbahnfahrt und eine Zeitreise in jene Tage, als der Gang ins Kino auch ein Konzertbesuch war. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 20:30 Uhr
24.05.2026 - So | WEIMAR: Infos folgen ...
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30.05.2026 - Sa | BERLIN:
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Im Zeughaus Kino des DHM Berlin.
»Der müde Tod«
D 1921, 98 min.
R: Fritz Lang, B: Fritz Lang, Thea von Harbou, K: Hermann Saalfrank, Erich Nitzschmann, Fritz Arno Wagner, D: Lil Dagover, Walter Janssen, Bernhard Goetzke, Hans Sternberg, Karl Rückert, Max Adalbert
Ein romantisches Märchen, eine Parabel von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg: Eine junge Frau (Lil Dagover) verliert ihren Geliebten (Walter Janssen) an den schwarzummantelten Tod (Bernhard Goetzke). Dieser führt sie, magisch eine riesige Mauer überwindend, in einen Raum voller Kerzen. Hier brennen die Lebenslichter der Menschen, die der Tod bald zu sich holt. Wenn es der Frau gelänge, wenigstens eine der drei schon weit heruntergebrannten Kerzenfeuer, und damit eines der Menschenleben, zu bewahren, dürfte ihr Geliebter aus dem Totenreich zu ihr emporsteigen. Was expressionistisch, mythisch schwer beginnt, wandelt sich zu einem Abenteuerfilm, dessen Studioarchitektur, Ideenreichtum und Massenszenen die Grenzen des Machbaren im frühen Weimarer Kino ausloteten.
Fritz Langs Der müde Tod entführt uns im Geiste des zeitgenössischen Exotismus in drei unterschiedliche Epochen und Kulturen, beginnend im fernen Orient über das frühneuzeitliche Italien der Medici hin zum kaiserlichen China. In prächtig viragierten Bildern und entlang kreativ gestalteter Texttafeln entspinnt sich der Kampf um Leben und Tod. Wird das junge Paar am Ende vereint? Lässt sich das Schicksal besiegen? Oder scheidet es unverhandelbar zwischen Lebenden und Toten, so wie es die Schlachtfelder des erst wenige Jahre vor Filmstart zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieges taten? (ts)
Beginn 17:30 Uhr
»Der müde Tod«
D 1921, 98 min.
R: Fritz Lang, B: Fritz Lang, Thea von Harbou, K: Hermann Saalfrank, Erich Nitzschmann, Fritz Arno Wagner, D: Lil Dagover, Walter Janssen, Bernhard Goetzke, Hans Sternberg, Karl Rückert, Max Adalbert
Ein romantisches Märchen, eine Parabel von der Macht der Liebe über alle Grenzen hinweg: Eine junge Frau (Lil Dagover) verliert ihren Geliebten (Walter Janssen) an den schwarzummantelten Tod (Bernhard Goetzke). Dieser führt sie, magisch eine riesige Mauer überwindend, in einen Raum voller Kerzen. Hier brennen die Lebenslichter der Menschen, die der Tod bald zu sich holt. Wenn es der Frau gelänge, wenigstens eine der drei schon weit heruntergebrannten Kerzenfeuer, und damit eines der Menschenleben, zu bewahren, dürfte ihr Geliebter aus dem Totenreich zu ihr emporsteigen. Was expressionistisch, mythisch schwer beginnt, wandelt sich zu einem Abenteuerfilm, dessen Studioarchitektur, Ideenreichtum und Massenszenen die Grenzen des Machbaren im frühen Weimarer Kino ausloteten.
Fritz Langs Der müde Tod entführt uns im Geiste des zeitgenössischen Exotismus in drei unterschiedliche Epochen und Kulturen, beginnend im fernen Orient über das frühneuzeitliche Italien der Medici hin zum kaiserlichen China. In prächtig viragierten Bildern und entlang kreativ gestalteter Texttafeln entspinnt sich der Kampf um Leben und Tod. Wird das junge Paar am Ende vereint? Lässt sich das Schicksal besiegen? Oder scheidet es unverhandelbar zwischen Lebenden und Toten, so wie es die Schlachtfelder des erst wenige Jahre vor Filmstart zu Ende gegangenen Ersten Weltkrieges taten? (ts)
Beginn 17:30 Uhr
04.06.2026 - Do | LEIPZIG: Der Kinomagier GEORGES MÉLIÈS - Stummfilme & Kinoerzähler
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Richard Siedhoff & Thomas Grysko als Gäste des legendären Wanderkinos!
Auf der "Warze" im Clara-Zetkin-Park, Leipzig - - nahe der Sachsenbrücke.
Der Kinomagier GEORGES MÉLIÈS
Stummfilme & Kinoerzähler
Kurzfilme, Frankreich 1896 - 1906
ca. 80 Minuten
16mm-Projektion
Georges Méliès war der große Magier des frühen Kinos. Der französische Filmpionier verzauberte weltweit die frühen Kinogänger mit phantastischen kurzen Geschichten, in denen er alle Mittel des frühen Filmtricks zur ersten Perfektion trieb. Vor wundervoll gemalten Tableaus entstehen märchenhafte bis viktorianisch anmutende Welten im Zeichen der Industrialisierung und frühen Moderne. Gegenstände Verschwinden, Feen tauchen auf, Menschen explodieren, Himmel öffnen sich und Raketen fliegen zum Mond. Die wunderbare Welt des Georges Méliès – eine Welt zum Staunen und zum Schmunzeln.
Wir zeigen eine Auswahl von zehn Kurzfilmen des Meisters aus den Jahren 1896 bis 1906 in zumeist originalen handkolorierten Versionen, welche lange Zeit als verschollen galten von originalen, ratternden 16mm-Kopien mit Filmprojektor! (Text: Richard Siedhoff)
Die Reise in den höchst amüsanten Kosmos des frühen französischen Kinos wird nach klassischer Art präsentiert von Filmerzähler Thomas Grysko, frei nach originalen Textvorlagen, und Stummfilmpianist Richard Siedhoff am Klavier.
Beginn 21:30 Uhr
Auf der "Warze" im Clara-Zetkin-Park, Leipzig - - nahe der Sachsenbrücke.
Der Kinomagier GEORGES MÉLIÈS
Stummfilme & Kinoerzähler
Kurzfilme, Frankreich 1896 - 1906
ca. 80 Minuten
16mm-Projektion
Georges Méliès war der große Magier des frühen Kinos. Der französische Filmpionier verzauberte weltweit die frühen Kinogänger mit phantastischen kurzen Geschichten, in denen er alle Mittel des frühen Filmtricks zur ersten Perfektion trieb. Vor wundervoll gemalten Tableaus entstehen märchenhafte bis viktorianisch anmutende Welten im Zeichen der Industrialisierung und frühen Moderne. Gegenstände Verschwinden, Feen tauchen auf, Menschen explodieren, Himmel öffnen sich und Raketen fliegen zum Mond. Die wunderbare Welt des Georges Méliès – eine Welt zum Staunen und zum Schmunzeln.
Wir zeigen eine Auswahl von zehn Kurzfilmen des Meisters aus den Jahren 1896 bis 1906 in zumeist originalen handkolorierten Versionen, welche lange Zeit als verschollen galten von originalen, ratternden 16mm-Kopien mit Filmprojektor! (Text: Richard Siedhoff)
Die Reise in den höchst amüsanten Kosmos des frühen französischen Kinos wird nach klassischer Art präsentiert von Filmerzähler Thomas Grysko, frei nach originalen Textvorlagen, und Stummfilmpianist Richard Siedhoff am Klavier.
Beginn 21:30 Uhr
05.06.2026 - Fr | BERLIN: »Wellen der Leidenschaft«
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Im Zeughaus Kino Berlin.
Einführung: Oliver Hanley
»Wellen der Leidenschaft« (aka »Kurs auf die Ehe«)
Originaltitel: »Kire Lained«
Estland, Deutschland, 1930
ca. 82 Minuten
R: Wladimir Gaidarow, B: Curt Braun, Hans Fischer, Max W. Kimmich, K: Ewald Daub, Wladimir Lemke, D: Ita Rina, Wladimir Gaidarow, Raimondo van Riel, Fritz Greiner, Jutta Jol, Ernst Falkenberg, Hugo Laur, Hugo Döblin
Ein sommerlicher Abenteuerfilm an der Ostsee mit einer gehörigen Portion Romanze: Der brasilianische Journalist Rex Ronney reist nach Estland, um für sein neues Buch zu recherchieren und mehr über den Alkoholschmuggel im estnisch-finnischen Grenzgebiet zu erfahren. Unter falschem Vorwand gelangt er in das Umfeld des Verbrecherbosses Jaan Kõlgis, genannt der „Sprit-König“, und beginnt, für Kõlgis widerwilligen Spießgesellen Mart Martens zu arbeiten. Dabei lernt er auch dessen Tochter Betty kennen ...
Originalschauplätze an der estnischen Küste und in der Hauptstadt Tallinn bilden die Kulisse dieses international besetzten Schmuggler-Dramas, das in der Zeit des absoluten Alkoholverbots in Finnland (1919-1932) entstand. Für den russischen Hauptdarsteller Wladimir Gaidarow (1893-1976) war die erste deutsch-estnische Koproduktion zugleich dessen einzige Regiearbeit. An seiner Seite spielt die slowenische Schauspielerin Ita Rina (1907-1979), die kurz zuvor durch ihren Auftritt in Gustav Machatýs Klassiker Erotikon (1929) zu einem internationalen Star avanciert war. „Es ist ein Bild voll Temperament und Leben, das Gaidarows Regie in diesem Schmugglerfilm geschaffen hat, der den Vorzug hat, nicht jene Anhäufung absoluter Unmöglichkeiten darzustellen, wie man sie so oft in derartigen Filmen zu sehen bekommt, und dabei einen hübschen, besonders aber hübsch gespielten Roman in das Geschehen verflicht.“ (Revalsche Zeitung, 11.10.1930). (oh)
Wir zeigen die digital restaurierte Fassung des Filmarchivs im Estnischen Nationalarchiv von 2023.
Oliver Hanley ist Filmrestaurator und Kurator unter anderem für die Internationalen Stummfilmtage Bonn sowie Mitglied von CineGraph Babelsberg und Redakteur der Zeitschrift Journal of Film Preservation.
Beginn 18:00 Uhr
Einführung: Oliver Hanley
»Wellen der Leidenschaft« (aka »Kurs auf die Ehe«)
Originaltitel: »Kire Lained«
Estland, Deutschland, 1930
ca. 82 Minuten
R: Wladimir Gaidarow, B: Curt Braun, Hans Fischer, Max W. Kimmich, K: Ewald Daub, Wladimir Lemke, D: Ita Rina, Wladimir Gaidarow, Raimondo van Riel, Fritz Greiner, Jutta Jol, Ernst Falkenberg, Hugo Laur, Hugo Döblin
Ein sommerlicher Abenteuerfilm an der Ostsee mit einer gehörigen Portion Romanze: Der brasilianische Journalist Rex Ronney reist nach Estland, um für sein neues Buch zu recherchieren und mehr über den Alkoholschmuggel im estnisch-finnischen Grenzgebiet zu erfahren. Unter falschem Vorwand gelangt er in das Umfeld des Verbrecherbosses Jaan Kõlgis, genannt der „Sprit-König“, und beginnt, für Kõlgis widerwilligen Spießgesellen Mart Martens zu arbeiten. Dabei lernt er auch dessen Tochter Betty kennen ...
Originalschauplätze an der estnischen Küste und in der Hauptstadt Tallinn bilden die Kulisse dieses international besetzten Schmuggler-Dramas, das in der Zeit des absoluten Alkoholverbots in Finnland (1919-1932) entstand. Für den russischen Hauptdarsteller Wladimir Gaidarow (1893-1976) war die erste deutsch-estnische Koproduktion zugleich dessen einzige Regiearbeit. An seiner Seite spielt die slowenische Schauspielerin Ita Rina (1907-1979), die kurz zuvor durch ihren Auftritt in Gustav Machatýs Klassiker Erotikon (1929) zu einem internationalen Star avanciert war. „Es ist ein Bild voll Temperament und Leben, das Gaidarows Regie in diesem Schmugglerfilm geschaffen hat, der den Vorzug hat, nicht jene Anhäufung absoluter Unmöglichkeiten darzustellen, wie man sie so oft in derartigen Filmen zu sehen bekommt, und dabei einen hübschen, besonders aber hübsch gespielten Roman in das Geschehen verflicht.“ (Revalsche Zeitung, 11.10.1930). (oh)
Wir zeigen die digital restaurierte Fassung des Filmarchivs im Estnischen Nationalarchiv von 2023.
Oliver Hanley ist Filmrestaurator und Kurator unter anderem für die Internationalen Stummfilmtage Bonn sowie Mitglied von CineGraph Babelsberg und Redakteur der Zeitschrift Journal of Film Preservation.
Beginn 18:00 Uhr
07.06.2026 - So | NÜRNBERG: »The lost World«
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Im Filmhaus Nürnberg.
»THE LOST WORLD«
USA 1925, ca. 105 min.
Regie: Harry O. Hoyt
Buch: Marion Fairfax, nach dem Abenteuer-Roman von Sir Arthur Conan Doyle
Trickeffekte: Willis O’Brien
Kamera: Arthur Edeson
mit Wallace Beery, Bessie Love, Lewis Stone, Lloyd Hughes, Arthur Hoyt, Leo White, Margarete McWade
2016 digital restaurierte Fassung von FPA Classics
Professer Challenger behauptet, bei einer missglückten Expedition tief in den Urwäldern des Amazonas auf einem abgeschlossenen Hochplateau noch lebende Dinosaurier gesehen zu haben. Von der Fachwelt belächelt, stellt er eine erneute Expedition zusammen, um seine verschollenen Reiseteilnehmer zu retten. Seine Behauptungen stellen sich als wahr heraus. Schließlich soll auch ein Exemplar nach London geschifft werden - eine fatale Entscheidung.
Der Abenteuerfilm, nach dem berühmten Buch von Sir Arthur Conan Doyle, wartet mit bemerkenswerte Stopmotion-Tricktechnik auf, die geschickt in die Realaufnahmen stimmungsvoller Dschungel-Szenen integriert sind. Als Vorläufer des berühmten »King Kong«-Films von 1933 ist er auch heute noch sehr unterhaltsam. Wir eigen die jüngst von Lobster Films rekonstruierte, viragierte Originalfassung des Jahrzehnte lang nur in verstümmelter Form verfügbaren Films. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 18:00 Uhr
»THE LOST WORLD«
USA 1925, ca. 105 min.
Regie: Harry O. Hoyt
Buch: Marion Fairfax, nach dem Abenteuer-Roman von Sir Arthur Conan Doyle
Trickeffekte: Willis O’Brien
Kamera: Arthur Edeson
mit Wallace Beery, Bessie Love, Lewis Stone, Lloyd Hughes, Arthur Hoyt, Leo White, Margarete McWade
2016 digital restaurierte Fassung von FPA Classics
Professer Challenger behauptet, bei einer missglückten Expedition tief in den Urwäldern des Amazonas auf einem abgeschlossenen Hochplateau noch lebende Dinosaurier gesehen zu haben. Von der Fachwelt belächelt, stellt er eine erneute Expedition zusammen, um seine verschollenen Reiseteilnehmer zu retten. Seine Behauptungen stellen sich als wahr heraus. Schließlich soll auch ein Exemplar nach London geschifft werden - eine fatale Entscheidung.
Der Abenteuerfilm, nach dem berühmten Buch von Sir Arthur Conan Doyle, wartet mit bemerkenswerte Stopmotion-Tricktechnik auf, die geschickt in die Realaufnahmen stimmungsvoller Dschungel-Szenen integriert sind. Als Vorläufer des berühmten »King Kong«-Films von 1933 ist er auch heute noch sehr unterhaltsam. Wir eigen die jüngst von Lobster Films rekonstruierte, viragierte Originalfassung des Jahrzehnte lang nur in verstümmelter Form verfügbaren Films. (Text: Richard Siedhoff)
Beginn 18:00 Uhr
12.06.2026 - Fr | MÜNCHEN: »Terje Vigen« (deutsche Fassung)
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Im Filmmuseum München.
»Terje Vigen«
Schweden 1917 | 62 min, viragiert | dtF
R: Victor Sjöström | B: Victor Sjöström, Gustaf Molander, nach einer Ballade von Henrik Ibsen | K: Julius Jaenzon | D: Victor Sjöström, Bergliot Husberg, August Falck, Edith Erastoff
Vierzig Jahre bevor er in Ingmar Bergmans SMULTRONSTÄLLET (WILDE ERDBEEREN, 1957) die Hauptrolle spielte, festigte Victor Sjöström mit dieser Regiearbeit seine Position als Pionier des schwedischen Kinos. Ausgangspunkt für den unter anderem auf der Insel Öland gedrehten Film war Henrik Ibsens episches Gedicht »Terje Vigen« (1862). Der bis zu diesem Zeitpunkt teuerste schwedische Spielfilm inspirierte Filmemacher in vielen Ländern. Sjöströms Adaption orientiert sich eng an Ibsens Text, greift aber auch auf andere Quellen zurück, etwa auf skandinavische Landschaftsgemälde oder auf Motive des norwegischen Künstlers Christian Krogh, der 1890 eine Sonderausgabe des Ibsen-Gedichts mit Illustrationen versehen hatte. Viele Kritiker halten TERJE VIGEN für die beste und einflussreichste Ibsen-Verfilmung aller Zeiten.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 18:00 Uhr
»Terje Vigen«
Schweden 1917 | 62 min, viragiert | dtF
R: Victor Sjöström | B: Victor Sjöström, Gustaf Molander, nach einer Ballade von Henrik Ibsen | K: Julius Jaenzon | D: Victor Sjöström, Bergliot Husberg, August Falck, Edith Erastoff
Vierzig Jahre bevor er in Ingmar Bergmans SMULTRONSTÄLLET (WILDE ERDBEEREN, 1957) die Hauptrolle spielte, festigte Victor Sjöström mit dieser Regiearbeit seine Position als Pionier des schwedischen Kinos. Ausgangspunkt für den unter anderem auf der Insel Öland gedrehten Film war Henrik Ibsens episches Gedicht »Terje Vigen« (1862). Der bis zu diesem Zeitpunkt teuerste schwedische Spielfilm inspirierte Filmemacher in vielen Ländern. Sjöströms Adaption orientiert sich eng an Ibsens Text, greift aber auch auf andere Quellen zurück, etwa auf skandinavische Landschaftsgemälde oder auf Motive des norwegischen Künstlers Christian Krogh, der 1890 eine Sonderausgabe des Ibsen-Gedichts mit Illustrationen versehen hatte. Viele Kritiker halten TERJE VIGEN für die beste und einflussreichste Ibsen-Verfilmung aller Zeiten.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 18:00 Uhr
19.06.2026 - Fr | POTSDAM: »Erotikon«
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Im Filmmuseum Potsdam.
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Erotikon«
ÄÂSR 1929, 90 Min.
Regie: Gustav Machatý
Drehbuch: Gustav Machatý, VítÄÂzslav Nezval
Kamera: Václav Vich, Alexander Hackenschmied
Darsteller: Olaf Fjord, Ita Rina, Karel Schleichert, Theodor PištÄÂk, Charlotte Susa, Luigi Serventi, Ladislav H. Struna, Milka Balek-Brodská
Neu restaurierte Fassung
tschechisch mit deutscher Übersetzung
Die junge Andrea begegnet einem eleganten Fremden, mit dem sie eine leidenschaftliche Nacht verbringt. Nach seinem Verschwinden bleibt sie allein zurück und heiratet einen älteren Mann, der ihr Sicherheit, aber keine Liebe bietet. Jahre später trifft sie den ehemaligen Liebhaber wieder … Die Darstellung der Andrea als sinnlich-emanzipierte Frau machte Ita Rina zum Star. EROTIKON gilt als seltenes Beispiel für einen international erfolgreichen Spielfilm, der in seiner Kombination von avantgardistischer Bildsprache mit traditioneller Erzählform überzeugt. Deutschlandpremiere der neuen Restaurierung.
Auf diesen Film kann die junge tschechoslowakische Produktion stolz sein. Die bisher von ihr hergestellten Gesellschaftsfilme konnten mit solchen der Nachbarländer nicht konkurrieren und die Atelieraufnahmen aller, auch der in den Außenaufnahmen mit Recht rühmenswerten volkstümlichen Dramen, ließen infolge nicht auf der Höhe stehender Apparaturen viel, manchmal sogar alles zu wünschen übrig. Mit umso größerer Freude begegnet man nun in EROTIKON einem Erzeugnis, das in jeder Hinsicht zu den besten Arbeiten der letzten Zeit auf dem Filmmarkt gezählt werden muß. […] Die Geschichte der jungen, unschuldigen Bahnwärterstochter Ita, die der Verführung durch einen faszinierenden Fremdling zum Opfer fällt, ist spannend und bis auf einige mangelhafte Begründungen mit Takt durchgeführt. […] Als Spielleiter bezeugt Machaty erlesenen künstlerischen Geschmack und auch an den Mitwirkenden merkt man, daß ein feinfühliger Geist jede ihrer Gesten und Mienen zu überzeugender Vollendung bringt.
J. G., Tagesbote, Brünn, 11.10.1929
Beginn 19:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Erotikon«
ÄÂSR 1929, 90 Min.
Regie: Gustav Machatý
Drehbuch: Gustav Machatý, VítÄÂzslav Nezval
Kamera: Václav Vich, Alexander Hackenschmied
Darsteller: Olaf Fjord, Ita Rina, Karel Schleichert, Theodor PištÄÂk, Charlotte Susa, Luigi Serventi, Ladislav H. Struna, Milka Balek-Brodská
Neu restaurierte Fassung
tschechisch mit deutscher Übersetzung
Die junge Andrea begegnet einem eleganten Fremden, mit dem sie eine leidenschaftliche Nacht verbringt. Nach seinem Verschwinden bleibt sie allein zurück und heiratet einen älteren Mann, der ihr Sicherheit, aber keine Liebe bietet. Jahre später trifft sie den ehemaligen Liebhaber wieder … Die Darstellung der Andrea als sinnlich-emanzipierte Frau machte Ita Rina zum Star. EROTIKON gilt als seltenes Beispiel für einen international erfolgreichen Spielfilm, der in seiner Kombination von avantgardistischer Bildsprache mit traditioneller Erzählform überzeugt. Deutschlandpremiere der neuen Restaurierung.
Auf diesen Film kann die junge tschechoslowakische Produktion stolz sein. Die bisher von ihr hergestellten Gesellschaftsfilme konnten mit solchen der Nachbarländer nicht konkurrieren und die Atelieraufnahmen aller, auch der in den Außenaufnahmen mit Recht rühmenswerten volkstümlichen Dramen, ließen infolge nicht auf der Höhe stehender Apparaturen viel, manchmal sogar alles zu wünschen übrig. Mit umso größerer Freude begegnet man nun in EROTIKON einem Erzeugnis, das in jeder Hinsicht zu den besten Arbeiten der letzten Zeit auf dem Filmmarkt gezählt werden muß. […] Die Geschichte der jungen, unschuldigen Bahnwärterstochter Ita, die der Verführung durch einen faszinierenden Fremdling zum Opfer fällt, ist spannend und bis auf einige mangelhafte Begründungen mit Takt durchgeführt. […] Als Spielleiter bezeugt Machaty erlesenen künstlerischen Geschmack und auch an den Mitwirkenden merkt man, daß ein feinfühliger Geist jede ihrer Gesten und Mienen zu überzeugender Vollendung bringt.
J. G., Tagesbote, Brünn, 11.10.1929
Beginn 19:00 Uhr
20.06.2026 - Sa | LUNZENAU: »Faust. Eine Deutsche Volkssage«
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Im »Prellbock«, Bahn-Art-Museum Lunzenau.
»FAUST. EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE«
D 1926, 105 Minuten bei 20 fps, mit Pause
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Mit Emil Jannings, Camilla Horn, Göste Ekmann, Wilhelm Dieterle
Analoge 16mm-Filmprojektion
Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Der Teufel schließt die Wette ab, Gott die Seele Faustens abzuringen. Mephisto verführt Faust, der verführt Gretchen und am Ende macht Murnau aus der auf das wesentliche beschränkten Fabel eines der bildgewaltigsten Werke der Filmgeschichte. Frei nach der Volkssage mit Elementen von Goethe wird die vielschichtige Geschichte in einer visuellen Offenbarung umgemünzt, gespickt mit zahllosen Zitaten aus der klassischen Malerei. (Text: RIchard Siedhoff)
Beginn 21:30 Uhr
»FAUST. EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE«
D 1926, 105 Minuten bei 20 fps, mit Pause
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Mit Emil Jannings, Camilla Horn, Göste Ekmann, Wilhelm Dieterle
Analoge 16mm-Filmprojektion
Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Der Teufel schließt die Wette ab, Gott die Seele Faustens abzuringen. Mephisto verführt Faust, der verführt Gretchen und am Ende macht Murnau aus der auf das wesentliche beschränkten Fabel eines der bildgewaltigsten Werke der Filmgeschichte. Frei nach der Volkssage mit Elementen von Goethe wird die vielschichtige Geschichte in einer visuellen Offenbarung umgemünzt, gespickt mit zahllosen Zitaten aus der klassischen Malerei. (Text: RIchard Siedhoff)
Beginn 21:30 Uhr
25.06.2026 - Do | PADERBORN: Slapstick Comedy Night
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In der Studiobühen der Universität Paderborn.

Slapstick Comedy Night
USA 1910er/1920er
ca. 100 Minuten
Von und mit Charlie Chaplin, Buster Keaton und Laurel & Hardy und anderen!
Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert Comedy-Kurzfilm-Klassikern der Stummfilmzeit. Filmperlen mit Charlie Chaplin, Buster Keaton, Laurel & Hardy u.a.
In großer Spaß für die ganze Familie! Natürlich immer mit live-Musik von Richard Siedhoff am Klavier.
Alle Filme werden authentisch vom ratternden Projektor vorgeführt und am Klavier live vertont. Kino wie vor 100 Jahren. …
Eine Kulturempfehlung für alle Liebhaber von Zeitreisen in die Vergangenheit, Kinoklassikern und Slapstick. Erleben Sie Flair und Charme der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts!
Beginn 19:30 Uhr

Slapstick Comedy Night
USA 1910er/1920er
ca. 100 Minuten
Von und mit Charlie Chaplin, Buster Keaton und Laurel & Hardy und anderen!
Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert Comedy-Kurzfilm-Klassikern der Stummfilmzeit. Filmperlen mit Charlie Chaplin, Buster Keaton, Laurel & Hardy u.a.
In großer Spaß für die ganze Familie! Natürlich immer mit live-Musik von Richard Siedhoff am Klavier.
Alle Filme werden authentisch vom ratternden Projektor vorgeführt und am Klavier live vertont. Kino wie vor 100 Jahren. …
Eine Kulturempfehlung für alle Liebhaber von Zeitreisen in die Vergangenheit, Kinoklassikern und Slapstick. Erleben Sie Flair und Charme der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts!
Beginn 19:30 Uhr
08.07.2026 - Mi | MÜNCHEN: »The Lost World«
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Internationale Stummfilmtage im Filmmuseum München.
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»The Lost World«
USA 1925 | R: Harry O. Hoyt | B: Marion Fairfax, nach einem Roman von Arthur Conan Doyle | K: Arthur Edeson | D: Bessie Love, Lewis Stone, Wallace Beery, Lloyd Hughes, Alma Bennett, Arthur Hoyt | 110 min | viragiert | OF
»Die Handlung, die Liebesgeschichte und der dramaturgische Aufbau des Filmes interessieren vornehmlich deshalb, weil so viele erfreuliche und talentierte Schauspieler mitwirken. Wesentlich spektakulärer und aufregender sind die herausragenden Trickaufnahmen von Willis O’Brien: Die wilden Kämpfe zwischen Brontosauriern, Dinosauriern und anderen Monstern, alle äußerst lebendig in ihren Bewegungen und mit erstaunlich menschlichem Mienenspiel und Augenrollen, und natürlich die brillant konstruierte Episode mit dem Amok laufenden Brontosaurus in den Straßen von London.« (Joe Franklin)
Vorfilm:
»Vor 50 Millionen Jahren«
Deutschland 1924 | R+B+K: Theo Rockenfeller | 13 min | OF
»Besonderer Wert ist auf die vorsintflutlichen riesenhaften Tiere (Saurier) gelegt worden, die nach einem gänzlich neuartigen Verfahren in vollständiger Bewegung vorgeführt werden. Der Film bringt gleichzeitig den Werdegang des Menschen vom Uraffen über den Menschenaffen und Eiszeitmenschen zum heutigen Kulturmenschen.« (Der Kinematograph)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»The Lost World«
USA 1925 | R: Harry O. Hoyt | B: Marion Fairfax, nach einem Roman von Arthur Conan Doyle | K: Arthur Edeson | D: Bessie Love, Lewis Stone, Wallace Beery, Lloyd Hughes, Alma Bennett, Arthur Hoyt | 110 min | viragiert | OF
»Die Handlung, die Liebesgeschichte und der dramaturgische Aufbau des Filmes interessieren vornehmlich deshalb, weil so viele erfreuliche und talentierte Schauspieler mitwirken. Wesentlich spektakulärer und aufregender sind die herausragenden Trickaufnahmen von Willis O’Brien: Die wilden Kämpfe zwischen Brontosauriern, Dinosauriern und anderen Monstern, alle äußerst lebendig in ihren Bewegungen und mit erstaunlich menschlichem Mienenspiel und Augenrollen, und natürlich die brillant konstruierte Episode mit dem Amok laufenden Brontosaurus in den Straßen von London.« (Joe Franklin)
Vorfilm:
»Vor 50 Millionen Jahren«
Deutschland 1924 | R+B+K: Theo Rockenfeller | 13 min | OF
»Besonderer Wert ist auf die vorsintflutlichen riesenhaften Tiere (Saurier) gelegt worden, die nach einem gänzlich neuartigen Verfahren in vollständiger Bewegung vorgeführt werden. Der Film bringt gleichzeitig den Werdegang des Menschen vom Uraffen über den Menschenaffen und Eiszeitmenschen zum heutigen Kulturmenschen.« (Der Kinematograph)
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
09.07.2026 - Do | MÜNCHEN: »Engelein« & »Die Austernprinzessin«
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Internationale Stummfilmtage im Filmmuseum München.
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Engelein«
Deutschland 1913 | R+B: Urban Gad | K: Axel Graatkjær, Karl Freund | D: Asta Nielsen, Alfred Kühne, Max Landa, Fred Immler, Hanns Kräly | 68 min | OF
Die 32-jährige Asta Nielsen in ihrem größten Erfolg: ENGELEIN ist eine Komödie der absichtlich vertauschten Identität. Nur wenn die 17-jährige Jesta sich als 12-jährige ausgibt, kann ihre Familie eine reiche Erbschaft machen. Doch weil sie sich in ihren Onkel verliebt, verbringt sie den Rest des Films mit dem paradoxen Versuch, ihn dazu zu bringen, sie als Frau wahrzunehmen, gleichzeitig aber auch getreu dem Versprechen an ihren Vater ein unschuldiges (wenn auch frühreifes) Kind darzustellen.
Im Anschluss:
»Die Austernprinzessin«
Deutschland 1919 | R: Ernst Lubitsch | B: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch | K: Theodor Sparkuhl | D: Ossi Oswalda, Victor Janson, Harry Liedtke, Julius Falkenstein, Max Kronert, Curt Bois | 58 min | OF
Ossi Oswalda als ausgelassene Milliardärstochter, die einen Prinzen zum Heiraten sucht. Eine der besten frühen Komödien von Ernst Lubitsch, mit verschwenderischer Ausstattung, maßlosen Übertreibungen und einem sehr direkten Humor, der in zugespitzten pikanten Situationen und sarkastisch witzigen Zwischentiteln gipfelt.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Engelein«
Deutschland 1913 | R+B: Urban Gad | K: Axel Graatkjær, Karl Freund | D: Asta Nielsen, Alfred Kühne, Max Landa, Fred Immler, Hanns Kräly | 68 min | OF
Die 32-jährige Asta Nielsen in ihrem größten Erfolg: ENGELEIN ist eine Komödie der absichtlich vertauschten Identität. Nur wenn die 17-jährige Jesta sich als 12-jährige ausgibt, kann ihre Familie eine reiche Erbschaft machen. Doch weil sie sich in ihren Onkel verliebt, verbringt sie den Rest des Films mit dem paradoxen Versuch, ihn dazu zu bringen, sie als Frau wahrzunehmen, gleichzeitig aber auch getreu dem Versprechen an ihren Vater ein unschuldiges (wenn auch frühreifes) Kind darzustellen.
Im Anschluss:
»Die Austernprinzessin«
Deutschland 1919 | R: Ernst Lubitsch | B: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch | K: Theodor Sparkuhl | D: Ossi Oswalda, Victor Janson, Harry Liedtke, Julius Falkenstein, Max Kronert, Curt Bois | 58 min | OF
Ossi Oswalda als ausgelassene Milliardärstochter, die einen Prinzen zum Heiraten sucht. Eine der besten frühen Komödien von Ernst Lubitsch, mit verschwenderischer Ausstattung, maßlosen Übertreibungen und einem sehr direkten Humor, der in zugespitzten pikanten Situationen und sarkastisch witzigen Zwischentiteln gipfelt.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
10.07.2026 - Fr | MÜNCHEN: »Doktor Satansohn« & »Die Hintertreppe«
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Internationale Stummfilmtage im Filmmuseum München.
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Doktor Satansohn«
Deutschland 1916 | R+B: Edmund Edel | K: Ernst Krohn | D: Ernst Lubitsch, Yo Larte, Marga Köhler, Hans Felix, Erich Schönfelder | 44 min | viragiert | OF
Ernst Lubitsch spielt die Titelrolle in diesem frivolen Verwechslungsspiel: den ominösen Besitzer eines »Instituts für Schönheitspflege«, der sich der alternden Ilona andient und ihr eine Verjüngung verspricht. Allerdings stellt er eine Bedingung: Ilona darf nicht mehr küssen und auch nicht geküsst werden. Erstaufführung einer neuen Rekonstruktion des Filmmuseums München.
Im Anschluss:
»Die Hintertreppe«
Deutschland 1921 | R: Leopold Jessner | B: Carl Mayer | K: Karl Hasselmann | D: Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Fritz Kortner | 49 min | viragiert | OF | Erstaufführung der Rekonstruktion eines Meisterwerks des deutschen Stummfilms: Die tragische Dreiecksgeschichte eines Dienstmädchens, ihres Liebhabers und eines verkrüppelten Postboten wird dank der visuellen Gestaltung durch Ausstatter und Set Designer Paul Leni rein visuell erzählt, mit einem Minimum an Zwischentiteln. Die »Münchner Neusten Nachrichten« nannten das Filmdebüt von Theaterregisseur Leopold Jessner »wahre und zukunftsweisende Filmkunst«.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
»Doktor Satansohn«
Deutschland 1916 | R+B: Edmund Edel | K: Ernst Krohn | D: Ernst Lubitsch, Yo Larte, Marga Köhler, Hans Felix, Erich Schönfelder | 44 min | viragiert | OF
Ernst Lubitsch spielt die Titelrolle in diesem frivolen Verwechslungsspiel: den ominösen Besitzer eines »Instituts für Schönheitspflege«, der sich der alternden Ilona andient und ihr eine Verjüngung verspricht. Allerdings stellt er eine Bedingung: Ilona darf nicht mehr küssen und auch nicht geküsst werden. Erstaufführung einer neuen Rekonstruktion des Filmmuseums München.
Im Anschluss:
»Die Hintertreppe«
Deutschland 1921 | R: Leopold Jessner | B: Carl Mayer | K: Karl Hasselmann | D: Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Fritz Kortner | 49 min | viragiert | OF | Erstaufführung der Rekonstruktion eines Meisterwerks des deutschen Stummfilms: Die tragische Dreiecksgeschichte eines Dienstmädchens, ihres Liebhabers und eines verkrüppelten Postboten wird dank der visuellen Gestaltung durch Ausstatter und Set Designer Paul Leni rein visuell erzählt, mit einem Minimum an Zwischentiteln. Die »Münchner Neusten Nachrichten« nannten das Filmdebüt von Theaterregisseur Leopold Jessner »wahre und zukunftsweisende Filmkunst«.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
11.07.2026 - Sa | MÜNCHEN: Laurel & Hardy & Co.
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Internationale Stummfilmtage im Filmmuseum München.
Richard Siedhoff (piano)
Laurel & Hardy & Co.
Das Hal-Roach-Studio produzierte Ende des 1920er Jahre vier Serien, deren Kurzfilme im Kinovorprogramm oft erfolgreicher waren als die Hauptfilme: Our Gang (Die kleinen Strolche), Charley Chase Comedies, Max Davidson Comedies und schließlich Laurel & Hardy Comedies (Dick und Doof). Die Drehbücher wurden im Team ausgearbeitet, die Masterminds im Hintergrund waren Charley Chase und Leo McCarey.
»Big Red Riding Hood«
USA 1925 | R: Leo McCarey | D: Charley Chase, Martha Sleeper, Helen Gilmore, Richard Daniels, Leo Willis | 10 min | OF | Charley Chase als Büchernarr.
»Thundering Fleas«
USA 1926 | R: Robert F. McGowan | K: Art Lloyd | D: Joe Cobb, Mickey Daniels, Allen Hoskins, Oliver Hardy, Charley Chase, James Finlayson | 20 min | OF | Die kleinen Strolche bringen zu einer Hochzeitsfeier Flöhe mit.
»Jewish Prudence« (Es kommt immer anders, als ...)
USA 1928 | R: Leo McCarey | K: Len Powers | D: Max Davidson, Johnny Fox, Martha Sleeper, Gaston Glass, Jesse De Vorska | 19 min | OF | Max Davidson sucht vergeblich Arbeitsstellen für seine erfolglosen Söhne.
»Limousine Love«
USA 1928 | R: Fred Guiol | K: Len Powers | D: Charley Chase, Edna Marion, Viola Richard, Edgar Kennedy, Bull Montana | 21 min | OF | Auf dem Weg zu seiner Hochzeit gerät Charley Chase an eine nackte Frau.
»Liberty« (Dick und Dof in Freiheit dressiert)
USA 1929 | R+B: Leo McCarey | K: Art Lloyd | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, Tom Kennedy, James Finlayson, Jean Harlow | 20 min | OF | Stan Laurel & Oliver Hardy balancieren auf dem Baugerüst für ein Hochhaus.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Laurel & Hardy & Co.
Das Hal-Roach-Studio produzierte Ende des 1920er Jahre vier Serien, deren Kurzfilme im Kinovorprogramm oft erfolgreicher waren als die Hauptfilme: Our Gang (Die kleinen Strolche), Charley Chase Comedies, Max Davidson Comedies und schließlich Laurel & Hardy Comedies (Dick und Doof). Die Drehbücher wurden im Team ausgearbeitet, die Masterminds im Hintergrund waren Charley Chase und Leo McCarey.
»Big Red Riding Hood«
USA 1925 | R: Leo McCarey | D: Charley Chase, Martha Sleeper, Helen Gilmore, Richard Daniels, Leo Willis | 10 min | OF | Charley Chase als Büchernarr.
»Thundering Fleas«
USA 1926 | R: Robert F. McGowan | K: Art Lloyd | D: Joe Cobb, Mickey Daniels, Allen Hoskins, Oliver Hardy, Charley Chase, James Finlayson | 20 min | OF | Die kleinen Strolche bringen zu einer Hochzeitsfeier Flöhe mit.
»Jewish Prudence« (Es kommt immer anders, als ...)
USA 1928 | R: Leo McCarey | K: Len Powers | D: Max Davidson, Johnny Fox, Martha Sleeper, Gaston Glass, Jesse De Vorska | 19 min | OF | Max Davidson sucht vergeblich Arbeitsstellen für seine erfolglosen Söhne.
»Limousine Love«
USA 1928 | R: Fred Guiol | K: Len Powers | D: Charley Chase, Edna Marion, Viola Richard, Edgar Kennedy, Bull Montana | 21 min | OF | Auf dem Weg zu seiner Hochzeit gerät Charley Chase an eine nackte Frau.
»Liberty« (Dick und Dof in Freiheit dressiert)
USA 1929 | R+B: Leo McCarey | K: Art Lloyd | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, Tom Kennedy, James Finlayson, Jean Harlow | 20 min | OF | Stan Laurel & Oliver Hardy balancieren auf dem Baugerüst für ein Hochhaus.
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
12.07.2026 - So | MÜNCHEN: Die Anfänge des Films in München
[mehr...]
Internationale Stummfilmtage im Filmmuseum München.
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
Die Anfänge des Films in München
Ein unterhaltsames Programm mit Kurzfilmen, die in München gedreht oder produziert wurden, in den Jahren 1896 bis 1927, vorgestellt und kommentiert von Stefan Drößler (Filmmuseum München). Vertreten sind die unterschiedlichsten Gattungen: Dokumentar-, Spiel-, Schattenspiel-, Zeichentrick-, Werbe- und Erziehungsfilme.
»Karlsplatz & Maximilianeum«
1896 | P: Louis Lumière | 2 min | OF – Wie München seine Feste feiert | 1910 | P: Ludwig Neumayer | 10 min | OF – Die Wahrheit | 1910 | P+R: Peter Ostermayr | 20 min | OF
»Karl Valentins Hochzeit«
1912 | R: Hans Ansfelder | D: Karl Valentin, Georg Rückert, Liesl Karlstadt | 12 min | OF
»Der getäuschte Pierrot«
1917 | R+B: Ludwig von Wich | 7 min | OF
»Die Entdeckung Deutschlands«
1917 | R: Georg Jacoby | B: Richard Otto Frankfurter | D: Paul Heidemann, Edith Meller, Gustav Botz | 21 min (Ausschnitt) | holländische Zwischentitel
»Die Feierlichkeiten anlässlich des Begräbnisses von Kurt Eisner«
1919 | P: Anton Ankenbrand | 9 min | OF – Münchner Filmbilderbogen | 1920 | P+R: Louis Seel | 6 min | OF
»Lichtspiel opus 1.«
1921 | P+R+K: Walther Ruttmann | 12 min | OF
»Gefahren der Großstadtstraße: Straße und Verkehr«
1924 | P+R+B: Toni Attenberger | K: Otto Trippel | 12 min (Episode) | OF
»Zwischen Mars und Erde«
1925 | R+B: Friedrich Möhl | K: Gustav Weiß | 9 min | OF
»Achtung, Achtung: Klettermaxe«
1926 | P: Emelka-Kulturfilm | 4 min | OF
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
Richard Siedhoff (piano)
Mykyta Sierov (oboe)
Die Anfänge des Films in München
Ein unterhaltsames Programm mit Kurzfilmen, die in München gedreht oder produziert wurden, in den Jahren 1896 bis 1927, vorgestellt und kommentiert von Stefan Drößler (Filmmuseum München). Vertreten sind die unterschiedlichsten Gattungen: Dokumentar-, Spiel-, Schattenspiel-, Zeichentrick-, Werbe- und Erziehungsfilme.
»Karlsplatz & Maximilianeum«
1896 | P: Louis Lumière | 2 min | OF – Wie München seine Feste feiert | 1910 | P: Ludwig Neumayer | 10 min | OF – Die Wahrheit | 1910 | P+R: Peter Ostermayr | 20 min | OF
»Karl Valentins Hochzeit«
1912 | R: Hans Ansfelder | D: Karl Valentin, Georg Rückert, Liesl Karlstadt | 12 min | OF
»Der getäuschte Pierrot«
1917 | R+B: Ludwig von Wich | 7 min | OF
»Die Entdeckung Deutschlands«
1917 | R: Georg Jacoby | B: Richard Otto Frankfurter | D: Paul Heidemann, Edith Meller, Gustav Botz | 21 min (Ausschnitt) | holländische Zwischentitel
»Die Feierlichkeiten anlässlich des Begräbnisses von Kurt Eisner«
1919 | P: Anton Ankenbrand | 9 min | OF – Münchner Filmbilderbogen | 1920 | P+R: Louis Seel | 6 min | OF
»Lichtspiel opus 1.«
1921 | P+R+K: Walther Ruttmann | 12 min | OF
»Gefahren der Großstadtstraße: Straße und Verkehr«
1924 | P+R+B: Toni Attenberger | K: Otto Trippel | 12 min (Episode) | OF
»Zwischen Mars und Erde«
1925 | R+B: Friedrich Möhl | K: Gustav Weiß | 9 min | OF
»Achtung, Achtung: Klettermaxe«
1926 | P: Emelka-Kulturfilm | 4 min | OF
Eintrittspreis 5 € (3 € bei MFZ-Mitgliedschaft), Aufschläge bei Überlänge, Live-Musik oder 3D. Die Kasse öffnet jeweils 60 Minuten vor und schließt 30 Minuten nach Beginn der Vorstellung. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen verbleibt ein Kartenkontingent für den freien Verkauf an der Abendkasse.
Beginn 20:00 Uhr
14.11.2026 - Sa | ALTLANDSBERG: Infos folgen ...
[mehr...]
In der Schlosskirche Altlandsberg.
Infos folgen ...
Beginn 19:00 Uhr
Infos folgen ...
Beginn 19:00 Uhr
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