Termine

02.03.2024 - Sa | DIEDORF: Laurel & Hardy Comedies
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In der Alten Strumpffabrik, Diedorf (Thüringen)

LAUREL & HARDY COMEDIES / DICK & DOOF
USA 1927/28, ca. 80 Minuten
Regie: Leo McCarey, Edgar Kennedy, Lloyd French
mit Stan Laurel, Oliver Hardy, James Finlayson, u.a.

Analoge 16mm-Filmprojektion

Nachdem der Starkomiker Harold Lloyd den Produzenten Hal Roach verlassen hatte, war das Duo Stan Laurel & Oliver Hardy der neue große Fang. Doch bevor die beiden als das Komikergespann der 1930er Jahre in die Filmgeschichte eingingen, traten sie bereits als Duo in knapp 20 kurze Stummfilme auf, von denen wir Ihnen vier Komödien präsentieren.  Lachen Sie über die Einkehr des Absurden in den Alltag, wenn Straßenmusik zum Straßenkampf wird, ein festliches Dinner zum festlichen Desaster wird, Urmenschen urkomisch werden und ein Boxkampf zur Tortenschlacht.

Die Filme werden live begleitet von Richard Siedhoff am Klavier.


Beginn 19:30 Uhr

06.03.2024 - Mi | JENA: »Tumbleweeds« (Western mit William S. Hart)
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Im MVZ Wagner, Jena.



»TUMBLEWEEDS«
USA 1925, ca. 90 min.
Regie: William S. Hart & King Baggot
Buch: Hal G. Evarts
Produktion: William S. Hart
mit William S. Hart, Barbara Bedford, Lucien Littlefield, Gordon Russel, Richard R. Niell, Jack Murphy, Lillian Leighton

16mm-Filmkopie

William S. Hart war seit den 1910 Jahren der ungeschlagene Star des Western-Genres, welches er mit seinen Filmen wesentlich prägte. Der Film »Tumbleweeds« markiert den Höhepunkt und das Finale seiner Karriere. Ein letztes Mal tritt er als der Edle einzelkämpfende, rechtschaffende und gebrochene Cowboy auf, der von der Wildnis gegerbt, von den Frauen geliebt und vom Schicksal getroffen wird.
Während des großen Cherokee Strip Land Rush von 1893, der Freigabe neuen Landes durch die Regierung für Neuansiedler, verhindert Don Carver die Besetzung fruchtbarer Gebiete durch voreilige Ganoven. Eine irische Witwe mit ihren Kindern findet zu ihrem Glück und nach einer der beeindrucktesten Landnahme-Massen-Hetzjagden der Filmgeschichte gewinnt auch Don Carver das Herz seiner Geliebten.
Ein epischer Film, der den wilden Westen so zeigt, wie er wirklich war, voll Abenteuer, Dramatik, Komik und Romanze vor den Kulissen einer fast unberührten Western-Landschaft.





Beginn 20:00 Uhr

08.03.2024 - Fr | BERLN: Buster Keaton »Der General«
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Im Gemeindesaal der Kreuzkirche Schmargendorf.



»DER GENERAL«
Antikriegs-Komödie, USA 1926
Regie: Buster Keaton, Clyde Bruckman
mit Buster Keaton, Marion Mack, Joe Keaton u.v.a.
ca. 80 min. (+Vorfilm)

16mm-Kopie der Originalfassung

Keatons wichtigster Film floppte 1926 an den Kinokassen und wurde später zu einem der besten Filme aller Zeiten gekürt. Bis heute gilt er als authentischster Film über den Sezessionskrieg!
1861, der amerikanische Bürgerkrieg bricht aus. Johnnie Gray meldet sich sofort freiwillig - und wird abgelehnt, denn als Lokführer ist er wichtiger. Sehr zur Enttäuschung seiner großen Liebe Annabelle. Seine zweite große Liebe ist seine Lok, und die wird ihm kurzerhand von Feinden entführt. Zufällig darauf gekidnappt: Seine geliebte Annabelle - doch davon ahnt Johnny nichts. Und als er, der Verfolger seiner Lok schließlich zum Verfolgten wird, ist die nebenbei Gerettete nicht sonderlich hilfreich bei der Odyssee durch die feindlichen Linien. Aber Johnnie gewinnt dabei nicht nur das Herz der Angebeteten, sondern auch beiläufig die Schlacht am Rock River.

Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert den Klassiker in analoger 16mm-Projektion und begleitet ihn kongenial mit seinr eigenen musikalischen Interpretation live. Eine Mischung aus Komposition und punktgenauer Improvisation, in welche auch die klassischen Bürgerkriegs-Melodien einfließen.

»The General« entstand auf dem Höhepunkt von Buster Keatons Ruhm und gilt als einer der wichtigsten Komödien der Stummfilmgeschichte. Zudem enthällt er den teuersten Take der ganzen Stummfilmgeschichte. Nach Einführung des Tonfilms fast vergessen, wurden die großen Filme der Stummfilmära ab den 50er Jahren wiederentdeckt. „The General“ zählt seither aufgrund seiner stringenten Handlung und ambitionierten Bildgestaltung zu den bedeutendsten Stummfilme der Filmgeschichte.

Beginn 19:00 Uhr

12.03.2024 - Di | MÜNCHEN: »Der rote Kimono«
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Im Filmmuseum München.

»The Red Kimona« (Der rote Kimono)
USA 1925 | R: Walter Lang, Dorothy Davenport | B: Dorothy Arzner, nach der Erzählung »Gabrielle of the Red Kimono« von  Adela Rogers St. Johns | K: James Diamond | D: Priscilla Bonner, Carl Miller, Virginia Pearson, Mary Carr, Tyrone Power Sr. | 77 min | OF, coloriert

Am Silvesterabend des Jahres 1915 erschoss Gabrielle Darley ihren Verlobten und Zuhälter, als der einen Ehering für eine andere kaufte. Der folgende Medienzirkus mündete in einen Skandalprozess, den Adela Rogers St. Johns literarisch verarbeitete, wobei sie alle Namen schützend veränderte – außer den der Angeklagten. (St. Johns verschwieg dabei, dass ihr Vater der Strafverteidiger
war.) Dorothy Arzners Drehbuch ist auf soziale Anliegen fokussiert. Wer die melodramatischen Untertöne annimmt, erlebt ein eindringliches Werk in einer wunderschön colorierten Fassung, die das UCLA Film & Television Archive restauriert hat.

Beginn 18:30 Uhr

14.03.2024 - Do | DRESDEN: »Die kosmische Reise«
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Dresdner Stummfilmtage.

»DIE KOSMISCHE REISE«
UdSSR 1936 | 70 min
Regie: Wassili Nikolajewitsch Schurawljow
Drehbuch: Alexander Alexandrowitsch Filimonow, Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski
Kamera: Alexander Wladimirowitsch Galperin
Darsteller: Sergei Komarow (Professor Sedych), Wassili Kowrigin (Professor Karin), Nikolai Feoktistow (Kapitän Viktor Orlow), Wassili Gaponenko (Andrjuscha Orlow), Xenija Moskalenko (Marina)

Unter der Regie von Wassili Schurawljow entfaltet sich im sowjetischen Stummfilm „Kosmische Reise“ eine visionäre Erzählung über den Traum vom Weltraum, der schließlich mit einer historischen Mondlandung zur Realität wird.
Der mit großem Aufwand produzierte Science Fiction Film zeigt das fiktive Moskau des Jahres 1946, so wie Stalin es geplant, aber dann später nie hat umsetzen können. Die Trickaufnahmen sowohl der Raumfahrt als vor allem der Mondszenen waren für die Produktionszeit geradezu revolutionär: Um die niedrige Schwerkraft des Mondes realistisch darzustellen, wurden die Darsteller bei ihren weiten und hohen Sprüngen durch Figuren in Stop-Motion-Technik ersetzt.
Am Drehbuch war der russische Raketenpionier Konstantin Ziolkowski beteiligt, einige Filmszenen wurden sogar in seinem Institut gedreht.
Er gilt als letzter sowjetischer Stummfilm seiner Art und entstand 1936 zu einer Zeit, als der Tonfilm sich schon längst durchgesetzt hatte.



Beginn 18:00 Uhr

16.03.2024 - Sa | ERFURT: 16mm-Stummfilmabend
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Live im Café Franz Mehlhose, Erfurt!



Humoristische Kurz- und Spielfilmklassiker der Stummfilmzeit ...
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!





Beginn 20:15 Uhr

17.03.2024 - So | BERLIN: Buster Keaton »Der Kameramann«
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Im Ballhaus Wedding.



»THE CAMERAMAN«
USA 1928, ca. 70 min + Vorfilm
Regie: Edward Sedgwick, Buster Keaton
Kamera: Elgin Lessley
mit Buster Keaton, Marceline Day, Harold Goodwin, Sidney Bracey, Harry Gribbon

16mm-Filmkopie

Dieser wunderschöne Liebeskomödie, die noch über Jahre Pflichtlektüre für die Drehbuchautoren bei MGM war, gehört zu den schönsten Werken Buster Keatons.
Straßenfotograf Buster versucht sich aus Liebe zur jungen Sekretärin Sally als Wochenschau-Kameramann. Zunächst erfolglos stolpert er von einem Missgeschick ins nächste. Doch dank eine Straßenschlacht in Chinatown und eines kleinen Äffchens im Matrosenanzug gelingt es ihm schließlich, sich zu beweisen, den Nebenbuhler auszuschalten, das Leben der angebeteten zu retten und ihr Herz zu erobern.
»THE CAMERAMAN« ist Keatons erster Film für den Studioriesen MGM und gleichzeitig der letzte, bei welchem er sich künstlerisch noch durchsetzten konnte. Man zwang Keaton ein Drehbuch auf und 22 eifrige Autoren fielen über das eingespielte Team her. Doch Keaton flüchtet nach New York, warf das in acht Monaten entstandene Drehbuch weg und improvisierte mit seinem Team in gewohnter Manier. Schließlich trägt der Film doch noch die Handschrift Keatons und wurde einer seine größten Erfolge.

Beginn 18:00 Uhr

21.03.2024 - Do | DUISBURG: »Die Buddenbrooks«
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Im Filmforum Duisburg.

»DIE BUDDENBROOKS«
D 1923
Regie: Gerhard Lamprecht

1999 restaurierte Fassung, 35mm-Kopie

Beginn 18:00 Uhr

24.03.2024 - So | WEIMAR: »Der Bettelpoet« mit Klavier & Oboe
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Im Lichthaus Kino Weimar.

»THE BELOVED ROGUE« / »DER BETTELPOET«
USA 1927, ca. 98 min.
Regie: Alan Crosland
mit John Barrymore, Conrad Veidt, Marceline Day

16mm-Filmkopie der ungekürzten Originalfassung!

Richard Siedhoff am Flügel
Mykyta SIerov an der Oboe

Eine höchst amüsante und an Spektakel reiche, fiktive Filmbiographie, die das Leben des spätmittelalterlichen französischen Dichters Francois Villon ins märchenhaft-ironische überhöht - inklusive einer zauberhaften Liebesgeschichte: Der gewitzte Francois ist der König der Vagabunden, säuft, stiehlt, gaukelt und dichtet nebenbei Werke, die auch zu Hofe Ludwig XI. hoch angesehen sind. Ein Zufall katapultiert ihn förmlich in das Schlafzimmer von Prinzessin Charlotte, in die er sich naturgemäß verliebt. Doch die ist dem Herzog von Burgund verschrieben, da König Ludwig sehr abergläubig nur auf den Rat seines hinterlistigen Astrologen hört, der vor einem Krieg mit Burgund warnt. Doch des Herzog von Burgunds hintertriebene Machenschaften kann Francois mit Hilfe seines Vagabundenvolkes zunichte machen: Der König der Vagabunden öffnet dem König von Frankreich schließlich die Augen.
John Barrymore, der Rollenklischees geschickt vermied, gibt hier mit viel Charme und Esprit den gewitzten Dichter; Marceline Day verzaubert in der Rolle der unschuldigen Prinzessin, und Conrad Veidt brilliert als zwielichtiger König in seiner erstem Hollywood-Engagement.
Ein Meisterwerk, so packend phantasievoll und abenteuerlich, dass man schnell darüber hinwegsieht, dass der Film mit dem wahren Leben Francois Villons so viel zu tun hat, wie die verschneiten Filmkulissen mit dem einstigen Paris. Ein Hollywood-Märchen aller erster Güte.

Stummfilmmusiker Richard Siedhoff hat für den Film eine maßgeschneiderte Musik für Klavier & Oboe komponiert, die mit improvisierten Passagen kombiniert wird. Der Oboist Mykyta Sierov, mit dem Siedhoff bereits auf zahlreichen Festivals auftrat, ist auch an diesem Abend der kongeniale Duopartner.

Beginn 19:30 Uhr

31.03.2024 - So | MÜNCHEN: »Faust. Eine deutsche Volkssage« & Gerhart Hauptmann
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Im Filmmuseum München.

FAUST. EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE
Deutschland 1926 | R: Friedrich Wilhelm Murnau | B: Hans Kyser, Gerhart Hauptmann | K: Carl Hoffmann | D: Gösta Ekman, Emil Jannings, Camilla Horn, Frida Richard, Wilhelm Dieterle | 105 min

Anlässlich des 130. Geburtstages des Meisterregisseurs Friedrich Wilhelm Murnau zeigt das Lichthaus Kino Weimar dessen berühmten Faust-Stummfilm in einer neu restaurierten Fassung: Als der Film 1926 in die Kinos kam, beauftragte die Ufa Gerhard Hauptmann mit der Dichtung der Zwischentitel in Versform. Eine leidenschaftliche Debatte mit dem Drehbuchautor führte dazu, dass Hauptmanns Texte im Film schließlich nicht verwendet wurden. Erst 2018 gelang es dem Filmmuseum München, Hauptmanns Texte wieder in den Film zu integrieren. Die neue Rekonstruktion erlebt im Lichthaus Kino Weimar weltweit ihre dritte Aufführung!

FAUST, einem  Renommé-Projekt  der  Ufa,  verlief  keineswegs  harmonisch:  Der  ursprünglich  vorgesehene Regisseur Ludwig Berger wurde gegen F.W. Murnau ausgetauscht, die vorgesehene Hauptdarstellerin Lillian Gish  sagte  ab,  Produzent  Erich  Pommer  wurde  während  der  Dreharbeiten  entlassen,  F.W.  Murnau,  Emil  Jannings  und  der  Komponist  der  vorgesehenen  Begleitmusik Ernö Rapée reisten lange vor der offiziellen Premiere  des  Films  ab,  weil  sie  Engagements  in  den  USA annahmen. Die von Gerhart Hauptmann verfassten Zwischentitel  konnten  nach  Protesten  von  Drehbuchautor  Hans  Kyser  nicht  verwandt  werden.  Sie  wurden  nun  in  der  neuen  Rekonstruktion  des  Filmmuseums  München erstmals in den Film eingefügt.

Beginn 18:00 Uhr

06.04.2024 - Sa | ERFURT: 16mm-Stummfilmabend
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Live im Café Franz Mehlhose, Erfurt!



Humoristische Kurz- und Spielfilmklassiker der Stummfilmzeit ...
... projiziert von originalen 16mm-Filmkopien, ungekürzt und originalgetreu!





Beginn 20:15 Uhr

10.04.2024 - Mi | JENA: »Die Hintertreppe« & »Das Todenschiff« & »Polizeibericht Überfall«
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Im MVZ Wagner, Jena.


An diesem Abend präsentieren wir drei Raritäten des Stummfilms: »DIE HINTERTREPPE« in einer neuen analogen Rekonstruktion der Premierenfassung und »DAS TOTENSCHIFF« erstmals seit Jahrzehnten auf der Leinwand. Dazu gibt es den Kurzfilmthriller »POLIZEIBERICHT ÜBERFALL«.




»DIE HINTERTREPPE«
D 1921, ca. 50 min.
Regie: Leopold Jessner
Buch: Carl Mayer
Bauten: Paul Leni
mit Henny Porten, Fritz Kortner, Wilhelm Dieterle

16mm-Projektion einer neu rekonstruierten Fassung!

Das berühmte Kammerspiel um eine Haushälterin, die von einem körperlich beeinträchtigten Briefträger geliebt wird, welcher ihr die Briefe des wahren Geliebten vorenthällt, gehört zu den wichtigsten Filmen des legendären Drehbuch-Genies Carl Mayer. Ursprünglich sollte der Film fast ohne Zwischentitel auskommen. Da der Verleih aber um das Verständnis und den Erfolg des künstlerisch ambitionierten Films bangte, fügte man einige Zwischentitel wieder ein. Anhand der Zensurkarte konnte Richard Siedhoff 2023 diese Premierenfassung wieder rekonstruieren, nachdem der Film über Jahrzehnte nur in veränderten Kopien aus dem AUusland bekannt war.

* * *

Vorfilme:

»DAS TODENSCHIFF«
DK 1918, ca. 32 min.
Regie: A. W. Sandberg

Dieses Frühwerk des Dänen A. W. Sandberg um eine Schein-Hochzeit des Geldes Wegen mündet in einer Seereise mit mysteriösem Ausgang. Wir zeigen eine deutsche 16mm-Kopie dieses Kleinods aus den Anfängen des Kinos, welches Jahzehnte lang nicht zugänglich war.


»POLIZEIBERICHT ÜBEFALL«
D 1928, ca. 19 min.
Regie: Ernö Metzner
In der Hauptrolle: Heinrich Gotho

Dieser avantgardistische Kurzfilmthriller zählt zu den radikalsten Filmen des Weimarer Kinos der 'Neuen Sachlichkeit' und kommt, wie »DIE HINTERTREPPE«, fast ohne Zwischentitel aus. Der Film löste 1928 einen Skandal aus und wurde 1929 als "brutalisierend und demoralisierend" eingestuft und verboten. Der Film schildert das Schicksal eines klenen Mannes, der durch den Fund einer Münze in die Fänge eines Räubers und schließlich eines ebenso brutalen Zuhälters gerät.

Beginn 20:00 Uhr

20.04.2024 - Sa | BERLIN: 16mm-Slapstick
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Im Zeughaus Kino, Berlin.

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Beginn 20:00 Uhr

21.04.2024 - So | BERLIN: 16mm-Slapstick
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Im Zeughaus Kino, Berlin.

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Beginn 14:00 Uhr

21.04.2024 - So | DITTMANNSDORF: 16mm-Slapstick
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Beginn 20:00 Uhr

21.04.2024 - So | BERLIN: 16mm-Slapstick
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Im Zeughaus Kino, Berlin.

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Beginn 12:00 Uhr

28.04.2024 - So | WEIMAR: »Der Geisterzug«
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Im Lichthaus Kino Weimar.

»DER GEISTERZUG«
D 1927, ca. 74 min.
Regie: Géza von Bolváry
mit Ilse Bois, Hannah Ralph, Ernst Verebes, Hertha von Walther

35mm-Kopie

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Beginn 19:30 Uhr

07.05.2024 - Di | BERLIN: »La Bohème«
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Im Zeughaus Kino, Berlin.

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Beginn 19:00 Uhr

08.05.2024 - Mi | BERLIN: »La Bohème«
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Im Zeughaus Kino, Berlin.

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Beginn 19:00 Uhr

12.05.2024 - So | NÜRBERG: Alfred Hitchcock »The Lodger«
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Im Filmhaus Nürnberg.

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Beginn 18:00 Uhr

19.05.2024 - So | WEIMAR: »Die Straße«
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Im Lichthaus Kino Weimar.

»Die Straße«
D 1923, ca. 79 min
Regie: Karl Grune
Kamera: Karl Hasselmann
Bauten: Karl Görge, Ludwig Meidner
Darsteller: Eugen Klöpfer, Lucie Höflich, Leonhard Haskel, Aud Egede Nissen, Hans Trautner,
Max Schreck, Anton Edthofer, Sascha

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Beginn 19:30 Uhr

24.05.2024 - Fr | POTSDAM: »Revolutionshochzeit«
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Im Filmmuseum Potsdam.

»REVOLUTIONSHOCHZEIT« (»Die große Liebe«)
Deutschland 1929, 99 Min.
Regie: A.W. Sandberg
Drehbuch: Norbert Falk, Robert Liebmann frei nach dem Bühnenstück „Revolutionsbryllup“ (1906) von Sophus Michaëlis
Kamera: Christen Jørgensen, Hans Scheib
mit Diomira Jacobini, Karina Bell, Walter Rilla, Gösta Ekman, Fritz Kortner, Paul Henckels

Paris im Jahr 1793, mitten in der französischen Revolution: Um den letzten Wunsch ihres verstorbenen Vaters zu erfüllen, hat sich die Komtesse Alaine de l’Estelle mit dem adligen Erneste de Tressailles verlobt. Erneste kämpft als sogenannter Emigrantenoffizier in der österreichischen Armee gegen die Republikaner. Als Erneste in der Nähe von Alaines Schloss Trionville stationiert wird, besucht er sie, um schnell zu heiraten. Doch da dringt eine republikanische Armee unter Führung des kaltherzigen Bürgerkommissars Montaloup ins Schloss ein und verhaftet Erneste. Als Emigrantenoffizier und Volksfeind wird er zum Tode verurteilt. Um Erneste zu retten, bittet Alaine den gutmütigen republikanischen Oberleutnant Marc-Arron um Hilfe…

Dieses visuell opulente und hochkarätig besetzte Revolutionsdrama zeigt, mit welcher Raffinesse ein »bloßer Unterhaltungsfilm« Ende der 1920er Jahre hergestellt werden konnte. Das zugrunde liegende Bühnenstück des populären dänischen Schriftstellers Sophus Michaëlis wurde zuvor bereits viermal in Dänemark und Deutschland verfilmt. Diese letzte stumme Bearbeitung fürs Kino ist eine Meisterleistung internationaler Zusammenarbeit: ein dänischer Regisseur setzte im Auftrag einer deutschen Produktionsfirma ein dänisches Stück mit französischem Inhalt in Szene; das kleine - aber feine - Ensemble bestand aus dem Schweden Gösta Eckman, der Italienerin Diomira Jacobini, dem Österreicher Fritz Kortner und der Dänin Karina Bell. Ein Paradebeispiel für die Internationalität der Filmproduktion und der Filmgeschichte – und des Filmerbes, denn die 35mm-Kopie stammt aus dem Dänischen Filminstitut in Kopenhagen.

Beginn 18:00 Uhr

25.05.2024 - Sa | PREILIPP (bei Rudolstadt): »Mutter und Kind« & Chaplin
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Zur 950-Jahr-Feier der Gemeinde Ober- und Unterpreilipp bei Rudolstadt kommt zur Aufführung:
(der Aufführungsort wird noch bekannt gegeben)


»MUTTER UND KIND«
D 1924, ca. 60 min.
Regie: Carl Froelich
Drehbuch: Robert Liebmann, Walter Supper
Kamera: Gustave Preiß, Willibald Gaebel
Darsteller: Henny Porten, Wilhelm Dieterle, Friedrich Kayßler, Erna Morena, Willy Fritsch, Wilhelm Diegelmann, Arnold Rieck, Hanne Brinkmann, Hugo Landsberger, Loni Nest

Der über Jahrzehnte verschollen geglaubte, starbesetzte Film wurde erst 1999 in fragmentarischen Kopien wiederentdeckt und vom Bundesarchiv-Filmarchiv auf Initiative der Gemeinde Preilipp in Thüringen (bei Rudolstadt) rekonstruiert und am 5.10.2000 in Preilipp erstmals wiederaufgeführt.
Ausgangspubkt ist die Tatsache, dass der Film 1924 in und um Preilipp gedreht wurde! Zur 950 Jahrfeier am 25.05.2024 soll die Aufführung wiederholt werden.

Anschließend gibt es ein passendes Stummfilmprogramm mit Charlie Chaplin (USA, 1916/17, ca. 65 min.)

Beginn 19:30 Uhr

26.05.2024 - So | MÜNCHEN: »DIe Nibelungen« (Teil 1 & 2)
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Im Filmmuseum München.

Richard Siedhoff begleitet beide Teile von Fritz Langs »Die Nibelungen« frei nach der Originalmusik von Gottfried Huppertz am Stück (mit Pause).

»Die Nibelungen. Teil 1: Siegfried«
Deutschland 1924 | 149 min | OF
R: Fritz Lang | B: Thea von Harbou | K: Carl Hoffmann, Günther Rittau | D: Paul Richter, Margarethe Schön,
Hanna Ralph, Theodor Loos, Hans Adalbert Schlettow, Bernhard Goetzke, Frida Richard


»Die Nibelungen. Teil 1: Kriemhilds Rache«
Deutschland 1924 | 130 min | OF
R: Fritz Lang | B: Thea von Harbou | K: Carl Hoffmann,Günther Rittau | D: Frida Richard, Margarethe Schön, Rudolf Klein-Rogge, Theodor Loos, Erwin Biswanger, Hans Adalbert Schlettow, Bernhard Goetzke

Beginn 17:00 Uhr

06.06.2024 - Do | LEIPZIG: »Show People«
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Richard Siedhoff als Gast des legendären Wanderkinos!
Auf der "Warze" im Clara-Zetkin-Park, Leipzig - - nahe der Sachsenbrücke.

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Beginn 21:00 Uhr

07.06.2024 - Fr | BÜNDE: »Sherlock Jr.«
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Beginn 19:00 Uhr

08.06.2024 - Sa | DIEDORF: Charlie Chaplin Comedies
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In der Alten Strumpffabrik, Diedorf (Thüringen)

CHARLIE CHAPLIN COMEDIES
USA 1916-18
Buch & Regie: Charlie Chaplin
Darsteller: Charlie Chaplin, Edna Purviance, Eric Campbell, Henry Bergmann
Kamera: Roland Totheroh
Dauer: ca. 90 Minuten

Analoge 16mm-Filmprojektion

Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert einige Filmperlen des Großmeisters der klassischen Film-Burleske: Charlie Chaplin. Das Ganze serviert vom ratternden 16mm-Projektor in wunderschönen, ungekürzten Filmkopien und Live-Musik am Klavier. Ein herrlicher Spaß für Jung und Alt.
Vor über 100 Jahren wurde Charlie Chaplin binnen weniger Jahre zum populärsten Filmstar des jungen Kinos. Dass er überdies auch der Entwicklung des Films weitreichende Impulse gab, zeigen auch seine frühen Meisterwerke, die er für Mutual Film Co. produzierte. Charmant mischen sich temporeicher Slapstick und geistreicher Humor mit gesellschaftskritischen Milieustudien und Tragik.
Wir zeigen einige seiner wichtigsten Kurzfilme in restaurierter Originalfassungen! Charlie Chaplin in Höchstform!

Die Filme werden live begleitet von Richard Siedhoff am Klavier.


Beginn 19:30 Uhr

16.06.2024 - So | NÜRNBERG: »Piccadilly«
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Im Filmhaus Nürnberg.

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Beginn 18:00 Uhr

21.06.2024 - Fr | LUNZENAU: Die Eisenbahn in der Stummfilmgroteske
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Im »Prellbock«, Bahn-Art-Museum Lunzenau.

Die Eisenbahn in der Stummfilmgroteske
Kurzfilm-Komödien zum Thema Eisenbahn
USA 1920-1927
16mm-Projektion, ca. 80 Minuten

Stummfilmpianist Richard Siedhoff präsentiert Perlen der Filmgeschichte live am Klavier!

Eisenbahnen spielten im Aufbruchsmedium des 20. Jahrhunderts - dem Kinofilm - eine besondere Rolle. Insbesondere in den amerikanischen Slapstick-Komödien wurden die Möglichkeiten dieser "thrilling Machines" bis aufs äußerste ausgenutzt. Ob bei rasanten Verfolgungsjagden, oder bei vermeintlichen Liebesabenteuern im Schlafwagen, oder in liebevoll-anachronistischer Manie mit einer historischen "Stevenson", oder gar im Zeichentrickfilm: Die Dampflock war ein stetiger Gefährte der großen und kleinen Filmkomiker.

Beginn 21:30 Uhr

23.06.2024 - So | WEIMAR: Harold Lloyd »Warum sich krank ärgern?«
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Im Lichthaus Kino Weimar.

»Warum sich krank ärgern?« /
»Why worry?«
USA 1923, ca. 65 min + Vorfilm
Regie: Fred C. Newmeyer, Sam Taylor
Buch: Sam Taylor, Ted Wilde, Tim Whelan
Kamera: Walter Lundin
mit Harold Lloyd, Jobyna Ralston, John Aasen, Mighty Herculeo

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Beginn 19:30 Uhr

29.06.2024 - Sa | DÜSSELDORF: »Why Worry«
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In der »Blackbox«, dem Kino des Filmmuseums Düsseldorf.

»WHY WORRY«
USA 1923, ca. 60 min. (+ Vorfilm)
Regie: Fred Newmeyer, Sam Taylor
mit Harold Lloyd, Jobyna Ralston, John Aasen

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Beginn 19:30 Uhr

09.07.2024 - Di | MÜNCHEN: »The Navigator« (Klavier & Oboe)
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Im Filmmuseum München.

Am Flügel: Richard Siedhoff
An der Oboe: Mykyta Sierov

Vorfilm:
»A la conquête du pôle« (Die Entdeckung des Nordpols)
Frankreich 1912
35 min, koloriert | dtF
R+B+K: Georges Méliès, frei nach dem Roman »Voyages et aventures du Captaine Hatteras« von Jules Verne
D: Georges Méliès, Fernande Albany

Eine Gruppe internationaler Delegierter reist in einem Aerobus zum Nordpol. Das letzte große Werk des Zauberers und Filmpioniers Georges Méliès vereinigt alle Elemente seiner erfolgreichsten Filme: poetische Welten in kunstvollen Kulissen mit magischen Trickaufnahmen. Nur in der vom Filmarchiv Austria gesicherten deutschen Kopie des Films ist auch die Nebenhandlung überliefert, in der eine Suffragettengruppe eine parallele Expedition zum Nordpol durchführt.

»The Navigator« (Buster Keaton, der Matrose)
USA 1924 | 70min | OF, viragiert
R: Buster Keaton, Donald CrispB: Clyde Bruckman, Joseph Mitchell, Jean Havetz | K: Byron Houk, Elgin Lessley | D: Buster Keaton, Kathryn McGuire, Frederick Vroom, Clarence Burton

Durch dumme Zufälle landen ein schüchterner Millionärssohn und das von ihm angehimmelte Mädchen auf einem verlassenen Dampfschiff, das steuerlos auf dem Ozean treibt. »Dieser Film ist mehr als ein ergötzliches Sammelsurium von Situationsscherzen: Er offenbart spielerisch die Schwäche des Zivilisationsmenschen und zugleich den Triumph seiner fast
mechanisch arbeitenden Intelligenz.« (Das Tage-Buch, 2.9.1926) 2021 wurde eine im Museum of Modern Art gefundene Nitro-Kopie des Films digital restauriert.

Beginn 20:00 Uhr

10.07.2024 - Mi | MÜNCHEN: »Genuine. Die Tragödie eines seltsamen Hauses«
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Im Filmmuseum München.

Am Flügel: Richard Siedhoff
An der Oboe: Mykyta Sierov

»Genuine. Die Tragödie eines seltsamen Hauses«
Deutschland 1921 | 88 min, viragiert | OF
R: Robert Wiene | B: Carl Mayer | K: Willy Hameister | D: Fern Andra, Ernst Gronau, Harald Paulsen, John Gottowt, Hans Heinz von Twardowsky, Lewis Brody

Der nach DAS CABINET DES DR. CALIGARI zweite expressionistische deutsche Stummfilm erzählt die bizarre Geschichte eines
männermordenden Vamps, der in einer eigenartigen Grotte gefangen gehalten wird. Der kunstvoll stilisierte Film ist nur in zwei unterschiedlich unvollständigen Kopien einer gekürzten und umgearbeiteten französischen Fassung überliefert, die 2024 die Grundlage für eine digitale Rekonstruktion des Filmmuseums München gebildet haben. Die neuen deutschen Zwischentitel wurden nach zeitgenössischen Inhaltsangaben gestaltet, die mehrfarbigen Viragen unterstreichen das bunte fantastisch-magische Geschehen. »An Geld ist nicht gespart worden, man hat sich Kostüme und Dekorationen viel kosten lassen. Es ist eine ganze Anzahl hübscher Bilder in dem Film. Man hat sich dazu eigens in César Klein einen expressionistischen Maler von öffentlich bestätigtem Rang geholt. Man hat in Fern Andra eine außerordentlich hübsche und sogar mimisch ausdrucksfähige Schauspielerin verpflichtet, die in 6 Akten rund gerechnet 36 bizarre Kostüme tragen darf: Primadonna, die sie ist, spielt sie sie, wollüstig, grausam, zärtlich, immer mit dem Bewusstsein, dass die ganze Veranstaltung nur da ist, um zu zeigen, wie gut Fern
Andra aussieht.« (Berliner Börsen-Courier, 5.9.1920)



Beginn 20:00 Uhr

11.07.2024 - Do | MÜNCHEN: »Terje Vigen«
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Im Filmmuseum München.

Vorfilm:
»Brandung«
Deutschland 1915 | 19 min, viragiert
R: Heinrich Nischwitz-Lisson | D: Ludwig Colani, Elisabeth Kaiser

Ein Eifersuchtsdrama aus dem Seemannsleben, gedreht an der Küste in Norddeutschland. Das Filmmuseum hat eine viragierte Nitrokopie des Films gesichert und 2007 eine 35mm-Farbkopie im Desmet-Verfahren hergestellt.


»Terje Vigen«
Schweden 1917 | 62 min, viragiert | dtF
R: Victor Sjöström | B: Victor Sjöström, Gustaf Molander, nach einer Ballade von Henrik Ibsen | K: Julius Jaenzon | D: Victor  Sjöström, Bergliot Husberg, August Falck, Edith Erastoff

Das erste große Meisterwerk des schwedischen Stummfilms  über Schuld und Vergebung: Der norwegische Fischer Terje Vigen verliert durch eine englische Seeblockade im Krieg gegen Napoleon seine Familie. »Victor Sjöström hat Bilder gefunden, die dem Balladentext eine zusätzliche poetische Dimension geben. Die Bilder der Landschaft, von dem stürmischen Meer und den starren Felsen, der düsteren Steilküste und der heimischen Fischerhütte, dem undurchdringlichen Nebel und dem endlosen Hori-
zont, sind hier Abbilder von Gefühlen und Leidenschaften der Menschen, die in dieser Landschaft leben und wieder von ihr geformt werden. Diese lyrische Beziehung zur Natur ist immer ungebrochen, direkt symbolisch und realistisch zugleich.« (Eckart Jahncke) Von einer viragierten Nitro-Kopie der deutschen Fassung des Films, die als Basis für die Rekonstruktion der Originalfassung durch das schwedische Filminstitut diente, wurde für das Filmmuseum München 2006 eine 35mm-Farbkopie im Desmet-Verfahren hergestellt.

Beginn 20:00 Uhr

12.07.2024 - Fr | MÜNCHEN: Laurel & Hardy Comedies
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Im Filmmuseum München.

Neil Brand und Richard Siedhoff wechseln sich am Flügel ab!

Bevor Stan Laurel und Oliver Hardy als perfekt eingespieltes Paar in THE SECOND 100 YEARS auftraten, hatten sie schon in mehreren Filmen mitgewirkt, in denen sie Gags, Verhaltensweisen und Interaktionen ausprobierten. Die neu restaurierten Fassungen der schönsten dieser wenig bekannten Frühwerke sind in ihrem Humor noch ungeschliffener und anarchistischer
als die späteren Filme.

»Duck Soup« (Leichte Beute)
USA 1927 | 22 min | OF
R: Fred L. Guiol | K: Floyd Jackman | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, Madeline Hurlock, William Austin

Zwei Obdachlose geben sich als Besitzer einer verlassenen Villa aus.


»Sailors Beware!« (Matrosen Ahoi!)
USA 1927 | 21 min | OF
R: Hal Yates | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, Anita Garvin, Gustav Schaffrath

Ein Taxifahrer und ein Zahlmeister inmitten der feinen Gesellschaft auf einem Luxusdampfer.


Do Detectives Think? (Die Rache des Raubmörders)
USA 1927 | 21 min, viragiert | OF
R: Fred L. Guiol | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, James Finlayson, Noah Young

Zwei Detektive sollen einen Richter vor der Rache eines ausgebrochenen Schwerverbrechers schützen.


»Putting Pants on Philip« (Der Jüngling aus der Fremde)
USA 1927 | 21 min | OF
R: Clyde Bruckman | K: George Stevens | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, Harvey Clark, Dorothy Coburn

Ein erfolgreicher Geschäftsmann erhält Besuch von seinem Neffen aus Schottland.


»The Second 100 Years½ (Kavaliere für 24 Stunden)
USA 1927 | 22 min, viragiert | OF
R: Fred L. Guiol | K: George Stevens | D: Stan Laurel, Oliver Hardy, James Finlayson, Frank Brownlee

Zwei Gefängnisinsassen gelingt der Ausbruch.

Beginn 20:00 Uhr

28.07.2024 - So | WEIMAR: Infos folgen ...
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Im Lichthaus Kino Weimar.

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Beginn 19:30 Uhr

23.08.2024 - Fr | NEUSTADT a. d. Orla: » Stummfilm-Perlen mit Live-Musik und Kino-Erzähler«
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(Aufführungsort wird noch bekannt gegeben)

Stummfilm-Perlen mit Live-Musik und Kino-Erzähler


Richard Siedhoff am Klavier
Thomas Grysko am Mikrofon

Kurzfilme, 1905 – 1915, ca. 90 Minuten

Stummfilmmusiker Richard Siedhoff & Kino-Erzähler/Sprecher Thomas Grysko präsentieren Kurzfilmperlen aus der Frühzeit des Kinos, als es noch üblich war, dass ein Erzähler die Filme launisch kommentierte.

Komisches, Turbulentes, Tragisches und Phantastisches wird an diesem Abend auf der Leinwand wieder lebendig – mit analoger Projektionstechnik. Kino, wie vor 110 Jahren!


Beginn 21:00 Uhr

19.10.2024 - Sa | BECHSTEDTSTRASS: Infos folgen ...
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In der Pfarrkirche St. Bonifatius, Bechstedtstraß (bei Weimar).

Infos folgen ...

Beginn 19:00 Uhr

25.10.2024 - Fr | WURZEN: »Die Austernprinzessin«
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Im Geburtshaus von Joachim Ringelnatz in Wurzen / Joachim Ringelnatz Verein.

»Die Austernprinzessin«
D 1919. ca. 60 min.
Regie: Ernst Lubitsch
Buch: Hanns Kräly
mit Ossi Oswalda, Harry Liedtke, Victor Janson, Julius Falkenstein

16mm-Kopie mit Vorfilm

Lubitschs groteskes Lustspiel persifliert den überbordenden Luxus neureicher Kapitalisten nach dem ersten Weltkrieg:
Die Tochter des eines mit Austern reich gewordenen Industriellen möchte sofort einen echten Prinzen heiraten. Der Vater kauft ihr einen und das Hochzeitsfest wird zur größten Servier-Orgie der Filmgeschichte. Was das Prinzesschen aber nicht weiß: Ihr angeblicher Prinz ist nur der Adjutant des eigentlich völlig verarmten Monarchen, der mal vorfühlen soll, ob sich die Heirat auch lohnt.
Nach einigen Verwechslungen, durchzechten Nächten und einem Boxkampf findet die Liebe aber doch zu Ihrem Glück.

Der Film besticht neben seiner grotesken Darstellung der ohnehin nach dem Krieg verzerrten Wirklichkeit durch seine außergewöhnlich - Ornament-Betonte - Ausstattung, die tausenden Statisten und natürlich einem unverkennbar schlagkräftigen, jüdischen Humor. Lubitsch at his best!

Beginn 18:00 Uhr

26.10.2024 - Sa | DIEDORF: »Faust. Eine deutsche Volkssage«
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In der Alten Strumpffabrik, Diedorf (Thüringen)

»FAUST. EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE«
D 1926, 105 Minuten bei 20 fps, mit Pause
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Mit Emil Jannings, Camilla Horn, Göste Ekmann, Wilhelm Dieterle

Analoge 16mm-Filmprojektion

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Der Teufel schließt die Wette ab, Gott die Seele Faustens abzuringen. Mephisto verführt Faust, der verführt Gretchen und am Ende macht Murnau aus der auf das wesentliche beschränkten Fabel eines der bildgewaltigsten Werke der Filmgeschichte. Frei nach der Volkssage mit Elementen von Goethe wird die vielschichtige Geschichte in einer visuellen Offenbarung umgemünzt, gespickt mit zahllosen Zitaten aus der klassischen Malerei.

Die Filme werden live begleitet von Richard Siedhoff am Klavier.

Beginn 19:30 Uhr

16.11.2024 - Sa | ALTLANDSBERG: »Der letzte Mann«
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Kino in der Schloßkirche Altlandsberg.

»DER LETZTE MANN«
D 1924, ca. 90 min.
Regie: F. W. Murnau,
mit Emil Jannings

16mm-Kopie

F. W. Murnau zeigt in seinem Film Der Letzte Mann die Geschichte des sozialen Abstiegs eines Hotelportiers als Parabel über die Wechselhaftigkeit des Lebens nach dem Muster des mittelalterlichen Glücksrads: „Heute bist Du der Erste, geachtet von Allen, ein Minister, ein General, vielleicht sogar ein Fürst – Weißt Du, was Du morgen bist?!“, heißt es im Vorspann.

Der stattliche Portier eines Luxushotels in prachtvoller Livree nimmt sein Selbstwertgefühl mit nach Hause ins Arbeiterviertel, wo er sich abends von seiner Familie und den Nachbarn bewundern lässt. Als der alternde Mann die schweren Koffer nicht mehr schleppen kann, wird er zum Toilettenmann degradiert und seiner Uniform entledigt. Verlacht und verstoßen von denen, die ihn eben noch bewundert haben, zieht er sich in den Keller zurück – doch das Rad der Fortuna dreht sich weiter … hin zum unwahrscheinlichen Happy End mit geradezu biblischer Wucht, das die eingangs gestellte Frage beantwortet: Wer heute der Letzte ist, kann morgen wieder der Erste sein.

Bis heute sind der Einsatz von Spezialeffekten wie die entfesselte Kamera und der fast vollständige Verzicht auf Zwischentitel spektakulär und brachten dem in Babelsberg arbeitenden Regisseur internationalen Ruhm und das Ticket nach Hollywood ein.

Beginn 19:00 Uhr

25.10.2025 - Sa | JONASWALDE: Infos folgen ...
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In der Kirche Jonaswalde.

Infos folgen ...

Beginn 19:30 Uhr



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